Mittwoch, 28. Februar 2018

20. August - Thorn ist tot


Nach dem Tot des Kardinals rief ich über die göttliche Verständigung Tiadora herbei.

Sie ließ nicht lange auf sich warten und traf uns im Thronsaal.

Wir befragten Sie zum Plan Thorns und sie konnte berichten, dass der 6. Knoten, angeführt von Cedric Maltes der Scharlatan, die Schlacht gegen Feueraxt ausführen soll. Er befindet sich auf dem Festland, jedoch besteht die Armee nicht aus Soldaten, sondern aus Halunken und anderen dunklen Gestalten. Außerdem benötigt die Armee mehr Geld, um weitere Männer zu rekrutieren.

Ich fragte sie ob sie sich uns anschließt um gemeinsam den weiteren Weg Asmodeus zu gehen. Worauf die erwiderte, dass sie immer auf dem Weg Asmodeus ist und sie uns helfen würde so gut sie kann ohne sich dabei selbst in Gefahr zu bringen. Doch als Gegenleistung wollte Sie, dass wir eine kleine Kiste in der Schatzkammer zerstören ohne den Inhalt anzusehen. Draigh sagte ihr das zu.

Außerdem sagte sie noch dass Thorn den Schlüssel zu Schatzkammer hat und wir sie in ihrem Gemach treffen sollten, wenn wir diesen haben. Dann zeigt sie uns den Weg zur Schatzkammer.

Draigh untersuchte den Kardinal gründlich nach magischen Gegenständen, als er eine Stimme hörte: "Hier bin ich, nimm mich, ich bin Dein Schaaatzzzz." Er wurde auf einen Ring am Finger aufmerksam, gleißendes Licht ging von ihm aus und es ward so als würde er direkt zu ihm sprechen. Draigh nimmt in vom Finger und liest die Inschrift:

"Blut verleiht mir Macht"

Neben dem Thron steht noch ein Becken der Ausspähung und sie finden weitere Wertvolle Gegenstände. Anhand der Reagenzien und Utensilien die herumlagen, schien es als hätte Thorn versucht ein neues Phylakterium zu erstellen. Außerdem fanden wir den Schlüssel.

Damit machten wir uns auf den Weg zu Tiadora.
Sie öffnete die Falltüre zur Schatzkammer. Wir steigen die schmale die Treppe hinab. Unten erwartet uns ein kleiner Raum mit Regalen an den Wänden und einigen Kisten die ungeordnet herum stehen. Tiadora erzählt uns, dass Thorn hier vor einiger Zeit noch Reichtümer im Wert von Millionen gehortet hatte, doch das Streben nach der Macht in Talingard hat das meiste davon verschlungen. Wir öffnen die restlichen Truhen und machen uns über die restlichen Wertgegenstände her.

Ich mache ich mich mit den anderen auf den Weg in den Thronsaal, um mich auf den Thron einzurichten. Welch ein erhabenes Gefühl. Aus dem Flur ertönt eine Stimme. Bearock sieht nach. Es ist Vastenus Barca und er verlangt nach einer Audienz bei neuen Hohepriester. Er verhält sich gegenüber Bearock ziemlich Arrogant, was dieser mit einem bösen Blick und dem schwingen seines Hammers quittiert. Mürrisch führt er ihn in den Thronsaal.

Und so steht er da, in seiner prachtvollen Rüstung und verneigt sich vor mir. Den anderen würdigt er kein Blick. Er trägt sein Anliegen vor und fragt ob wir uns an die Übereinkunft mit den alten Hohepriester gebunden fühlen. Wir verneinen dies natürlich und wollen stattdessen wissen, was er als Gegenleistung für den Thron Talingards erbringen will. Er verspricht Asmodeus und uns die Treue. Wir erkundigen uns nach weiteren Truppen für den Kampf gegen Feueraxt. Er kann uns die Truppen seines Onkels, den Orden der Greifen, bereitstellen, allerding benötigt er für die Vorbereitungen 2-3 Wochen. Wir einigen uns darauf, dass wir ihm in 2-3 Tagen unsere Entscheidung mitteilen.



Die eiserne Festung


Kurzfassung:
Nachdem wir den Lindwurm Nithoggr in einen Edelstein gesperrt hatten und Thorns Phylakterium einer magischen Auflösung unterzogen wurde, machten wir uns nur wenige Tage später auf, um das letzte verbliebene Heilgtum Asmodeus zu erobern und Thorn zu vernichten.

Im inneren der Kathedrale haben wir Jarl Ingolr von den Frostriesen erschlagen. Seine schöne Gemahlin Ellisif stand nicht der Sinn nach kämpfen. Sie sucht nach einer Zukunft für ihr schwindendes Volk und glaubt, dass wir ein neues Regime schaffen können, dass eine solche Zukunft bietet. Sie bietet uns eine Karte des unterirdischen Tempels, Infos über Thorns Leutnants und ihre Gefolgschaft an, wenn wir im Gegenzug die Frostriesen aus Feueraxt Armee abziehen, das neue Regime die Autonomie der Länder der Frostriesen anerkennen und die Frostriesen einen Beraterstelle im neuen Regime bekommen. Wir haben das Angebot angenommen und schließen vor dem Hochaltar des Asmodeus einen heiligen Vertrag.
Da unsere Schutzzauber abgelaufen waren, wollten wir Zauberer, trotz der Nähe unseres Triumphes und unter den wachsamen Augen Asmodeus, dem Gott der Herrschaft der Starken über die Schwachen und Gott der Ambitionen, uns zurückziehen und am nächsten Tag wieder zu kommen. Baerock konnte den Rest nicht überzeugen, den so nahen Sieg zu ergreifen.

Am nächsten Tag haben wir uns erfolgreich in das Gemach von Grigori Sherkov, dem Nekromanten semi geschlichen, diesen mit magischem Stumpfsinn geschlagen und dann niedergeschlagen. Bevor der Todesstoß versetzt werden konnte, rettete eine Notfallteleportation den Magier, doch nur kurze Zeit später fanden wir diesen im Nebenraum mit seltsamen Maschinen, sabbernd am Boden kniend wieder. Ich stürmte vor und streckte den Nekromanten mit Hellbrand nieder. Doch dann erschienen 4 Elementare aus negativer Energie und wollten unsere Lebenskraft verzehren. Doch wir waren vor Todesmagie geschützt und es war leicht sie zu besiegen.

In der Zwischenzeit hatten sich die wachen des Tempels im Nördlichen Teil verschanzt. Der Kämpfer Marcel Wolfsram, die untoten Ritter und 3 Schweinsgesichtteufel stellten sich uns entgegen. Und trotz der magischen Beherrschung von Baerock konnten ihr sie schlagen.

Vom Lärm aufgeschreckt kam General Vastenus Barca, der die Truppen des Königs in den Untergang führte,  aus seinem Gemach. Er verlangte, dass man ihn zur Audienz zu Thorn bringe. Das angerichtete Blutbad beeindruckte ihn aber und er zog sich friedlich in sein gemach zurück.

Im nächsten Raum warteten zwei untote unsichtbare Drachen auf leichtes Futter, doch in Handumdrehen haben wir diese zerschmettert. Nur an Varla haben sie etwas nagen können.

Doch das sollte uns nicht aufhalten. Wir waren uns bewusst, dass die Zeit gegen uns läuft. SO hielten wir uns nicht lange auf, sondern durchsuchten rasch den Raum. Wie sich herausstellte, waren die Türen nur Illusionen, alles nur um uns in die Falle zu locken. So zogen wir weiter. Immer tiefer drangen wir durch das Labyrinth von Gängen in die Festung hinein. Wachsam prüften wir die Türen nach Fallen und Magie, bevor wir sie öffneten. 

Im nächsten Raum was es dann so weit. Als wir die riesigen Türflügel aufschlugen erblickten wir ihn. Vor dem dunklen Thron der Festung stand der Kardinal. Er sah eindrucksvoll aus, nicht in seiner Menschengestall, sondern als Untoter Priester in seiner schwarz-roten Robe. Er begrüßte uns freundlich und schlug vor den Konflikt beizulegen und wieder unter seiner Führung Talingard zu unterjochen. Doch ich schlug nur vor das er sich unserer Macht gerne unterwerfen kann. Er lachte laut auf. Plötzlich wurden drei Energiefallen ausgelöst, Bearock und Draigh konnten ausweichen, ich jedoch wurde gefangen und unter die Decke befördert. Zu allem Überfluss schlugen auch noch zwei Langschwerter auf mich ein. Bearock machte sich unterdessen auf Thorn zu erschlagen. Draigh unterstützte ihn, so gut er konnte. Doch viel zu schnell war der Kampf geschlagen, Thorn lag tot vor dem Thron. Das was viel zu einfach. Irgendetwas stimmte nicht. Das muss nur eine Doppelgänger Throns gewesen sein, Vala betrat den Raum und wurde sogleich in die Falle gezogen. Bearock brach die Falle mit roher Gewalt, währenddessen Scarlet die Langschwerter verbannte.

Wir suchten weiter. Diesmal suchten wir gezielt nach Geheimtüren. Und siehe da, in einem Gang haben wir eine Tür gefunden, schnell öffneten wir diese. Und weiter ging es auf der Suche nach dem echten Thorn.

Im nächsten Raum lang ein haufen Kissen am Boden und ein Regal voller Siegel. Sonst schien der Raum leer zu sein. 

Im nächsten Raum warteten die neun Schwestern Tiadoras mit Pfeil und Bogen in Anschlag auf uns. Wir traten ein. Ich teilte mit, dass wir nur auf der Suche nach Thorn sind und sie und Tiadora keine Feindseligkeiten von uns zu erwaten haben. Sie erzählten, wo Tiadora ist und wo wir Thorn finden können. Und so zogen wir weiter.

Wir hielten uns nicht lange auf, sondern öffneten sogleich den nächsten Raum.
Dort begrüßte und ein Eisteufel in einem großen Thornsaal. Auf den Boden war ein großes Pentagramm und am Ende des Raumes stand ein weiterer Thron. Davor stand auch dieses mal wieder der Kardinal. War es diesmal der Echte?
Wir stürmten hinein, als es plötzlich dunkel und eisig kalt wurde. Vala erkannte den Zauber und warnte uns davor stehen zu bleiben. Stattdessen sollte wir immer in Bewegung bleiben, damit wir nicht einfrieren.

Scarlet und Draigh wurden hinter einer Mauer von uns getrennt.

Ich hob kurzzeitig die Dunkelheit auf, so dass Bearock zum Angriff übergehen konnte. Doch kurze Zeit später wurde es wieder dunkel und es erschien ein weiterer Eisteufel. Scarlet öffnete unterdessen ein kleines Loch in der Mauer, so dass sie und Draigh durchschlüpfen konnten.

Irgendwie gelang es uns einen Teufel zu verbannen, um den anderen kümmerten sich nun Draigh und Vala. Ich trieb Hellbrand mit einem Sturmangriff auf Thorn zu, während Bearock unentwegt auf ihn einschlug und damit mächtig Schaden verursachte. Doch alles was wir versuchten wurde vom Kardinal gekontert oder geblockt, er war sehr gut auf uns vorbereitet. 

Da hatte Scarlet die rettende Idee, sie hob einfach die Schwerkraft auf - damit hatte er nicht gerechnet. Und kaum schlug er auf die Decke auf, ließ Scarlet ihn wider fallen. Draigh halt ihr indem er eine Säuregrube erschaffte. So war der Weg vom Boden zur Decke noch größer. Und so ging es für Thorn einige Male auf und ab. Als er auf die Idee kam einen Schritt zur Seite zu machen, um dem Zauber zu entgehen, landete er direkt vor mir. Er sah schon ziemlich mitgenommen aus und so holte ich mit aller Kraft aus und rammte ihm Hellbrand in den Schädel. Er zuckte noch einige male Wild und viel dann zu Boden. Hellbrand glühte. Thorn war besiegt.

Die Erde bebte und wir machten uns auf den Weg nach daußen. 

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Aus den geheimen Aufzeichnungen der Teufelsbinderin Adyra

„Alles beginnt mit der Erinnerung“ - so steht es geschrieben über dem Eingang zum Orakel der Pharasma zu Cartyn. So klar, als stünde ich davor, blitze dieses Bild in meinem Geiste auf, als die Botschafterin und Ara Mathra, gefüllt in Höllenfeuer, aus dem steinernen Himmel der Kathedrale Mitrhas fielen...

Seit ich denken kann, träume ich von brennen Engeln, die vom Himmel fallen. Bislang dachte ich immer, es seien Erinnerungen meines verräterischem Blutes. Doch vielleicht waren es Visionen der Zukunft? Die Vernichtung der Engel im Tal von Vataerna ist auf jeden Fall Realität.

Ist es wirklich erst wenige Monate her, dass Vater mich seinem neunten Knoten zugewiesen hat? Und doch, was haben wir nicht alles erreicht? Die Tränen von Aklyss sicher übergeben, eine kleine Armee aus Grottenschraten, Dunkelzwerge und Vampirbrut zusammen gestellt, den Wachturm des Tals im Sturm genommen, die Verteidigung Sanctums zerschmettert und seine Bewohner der Verdammnis  anheimfallen lassen.

Ob ich die Schreie der dahin Geschlachteten und den Geruch brennenden Menschenfleischs je vergessen werde? Ich weiß, dass wir den Kult Mithras nicht durch sanfte Worte vernichten werden, aber all diese Verschwendung menschlichen Lebens... Was bezweckt Vater nur damit? Oder flüstert mit nur mein verräterisches Blut diese Bedenken ein? Der Resten des Neunten scheint sich darüber kaum Gedanken zu machen und in der Zerstörung zu schwelgen.

Obwohl.... selbst mir fällt es schwer sich diesem Rausch zu entziehen. Das Gefühl der Macht, wenn  selbst die Verkörperung Mithras Gabe des Lebens – der Phönix ! - durch unsere Hand zerschmettert wird! Das Hochgefühl, mit seinem Ei den Schlüssel zu unvorstellbarem Reichtum und Macht in den Händen zu halten! Die Verzückung, wenn wir die Macht der Hölle in das Heiligste des Tals tragen und ob dieser Macht die heiligen Flammen Mithras verlöschen und die Dunkelheit die Wächtergreifen in willfährige Diener verwandelt! Die süße Genugtuung, den Zugang zu verborgenen Halbebene mit der Kathedrale Mithras gefunden und das Rätsel des Labyrinths gelöst zu haben, um eben jenen zu erreichen! Das freudige Erstaunen, wenn die Macht der Hölle die Grundfeste der Kathedrale zum Erzittern bringt und die Tempelfesnter in einen Regen tausender Scherben verwandelt! Der Triumph, dass selbst die Geister der Märtyrer den Fall von Ara Mathra und seiner engelsgleichen Diener nicht verhindern konnten!

Und doch – als Ara Mathra fiel und sein Körper sich auflöste – bleib ein Gefühl der Enttäuschung und Leere zurück. Ara Marthra – der weinende Wächter der letzten heiligen Flamme – ist viel zu schnell gestorben. Wie oft habe ich mir in den letzten Tagen vor seinem Fall ausgemalt, wie es wohl wäre, ihn in Ketten zu legen! Ihm die Ruinen Sanctum zu zeigen – das Abschlachten der Bürger, die ihm um Hilfe anflehen, die er Ihnen aber nicht gewähren kann.

Mithra und sein Versprechen, dass seine Macht alle Frommen und Wehrlosen schützt.. Das ich nicht lache! Nichts als leere Hoffnungen und hohle Worte! Wer wüsste das nicht besser als ich? Ja. Die Hölle ist hart und grausam, aber sie gibt dir nie falsche Hoffnungen! Wie gern hätte ich es diesem selbstgefälligem Mithradiener gezeigt! Und ihm genüsslich vorgetragen, wie leicht es gewesen wären, uns in den langen Nächten in Sanctum mit der geballten Macht des Phönix, seiner Engel und anderen Dienern anzugreifen und zu vernichten. Wie er  seine kostbaren Flammen und dummen Schaafe im Dorf hätte retten können. Aber nein, man musste  ja ausharren, um die mystischen Flammen zu schützen. Heuchler! Feiglinge! Verstecken sich hinter solch fadenscheinigen Aufgaben, um sich der Realität nicht stellen zu müssen.

Und nun fallen die Engel brennend der Erde entgegen... Wenn Träume wahr werden, ist dies immer ein seltsames Gefühl...

Vielleicht war ich deshalb ein wenig abgelenkt. Ob wir mit dem Wissen von heute nach der Auslöschung Ara Mathras noch mal alles so gemacht hätten? Wir wussten weder, wie man an die Artefakte der Hölle gelangen konnte, welche in den Tiefen der Kathedrale verborgen lagen, noch wie sich der Tod Ara Marthras und das Verlöschen der letzten Flamme auf die Halbebene auswirken würde....

Donnerstag, 11. Februar 2016

Zu Besuch bei der Medusa

Am nächsten Morgen machten sich die Gefährten auf den Weg. Ausgeruht und von den größten Wunden geheilt gingen sie auf die Suche nach dem Tempel der Medusa. Die Dämmerung brach schon herein, als in der Ferne schließlich due Überreste eines Tempel gesichtet wurden.

Als sie näher kamen entdeckte sie überall zerfallene Statuen vor dem Tempel. Die meisten der Statuen schien schon länger an diesem Ort zu stehen, der Zahn der Zeit hatte deutliche Spuren hinterlassen. Auch der Tempel selbst schien schon bessere Zeiten gesehen zu haben. Das Dach war komplett zerstört und auch die Wände waren zu größten Teil zusammengefallen. Nur hier und dort konnte die einstige des Tempels erahnt werden.

Sie traten an die Stelle wo einst ein großes hölzernes Tor den Eingang versperrte, heute lagen nur noch vermoderte Reste in Eingangsbereich. Sie traten ein. Golon machte den Anfang, der Rest folgte ihm auf dem Fuße. Sie machten auf sich aufmerksam in dem sie laut stampfend die Halle betraten. Links und rechts des Saals befanden sich große Säulen, wo bei die meisten ebenfalls bereits zerstört waren. Sie erkundeten vorsichtig die Gänge des Tempel, bis ein Pfeil an Golons Rüstung abprallte.

Auf einer Mauer entdeckten sie schließlich die Medusa, sofort versuchte er die Medusa davon zu überzeugen, dass die in "friedlicher" Mission kommen und sie auf der Suche nach tatkräftiger Unterstützung sind, um die ungläubigen Mitraanhänger zu unterjochen. Doch die Medusa machte nicht den Eindruck, dass die zur Kooperation bereit wäre. Stattdessen versuchte sie die Gefährte auf jeder erdenkliche Art anzugreifen. Der Trupp blieb jedoch bis aufs erste dabei mit ihr reden zu wollen, doch wann immer jemand ihr zu nahe kam flog sie davon. Das Katz und Maus spiel ging eine Weile, jedoch ohne sichtlichen Erfolg. So war es weder dem Neunten vergönnt, die Medusa anzuwerben, noch konnte die Medusa einen der Gefährten ernsthaft Schaden zufügen. Genervt vom ständigen hinterherrennen, beschlossen sie ein Nachlager einzurichten.

Adyra sorgte die die magische Behausung, Raiju besorgte die erste Wache. Unsichtbar setzte er sich auf das Dach. Der Rest der Truppe versuchte sich etwas auszuruhen. In der Nachte entdeckte Raiju wie sich die Medusa im Schatten der Nacht ans Haus anschlich. Er klopfte das zuvor ausgemachte Klopfzeichen aufs Dach. Nach einigen Minuten schaute Golon heraus und konnte die Medusa einige Meter entfernt vor der Tür stehen sehen, er öffnete die Tür und ging nach draußen, wieder schoss sie ein Pfeil auf ihn, jedoch traf dieser auch diesen mal nicht. Ein erneute versuch mit der Medusa zu reden schlug fehl. Bearok wurde es zu bunt, er stürmte heraus, zog seinen Hammer, allerdings kam er nicht mehr dazu ihn zu benutzen. Die Medusa machte sich wieder fliegend aus dem Staub. Bearok hatte das Gefühl, dass sie versucht hat einen Zauber auf ihn zu wirken, der jedoch aufgrund seiner Immunität nicht wirkte. Er versuchte ihr zu folgen, nach einigen Metern war sie allerdings nicht mehr zu sehen. Genervt beschloss er den Tempel weiter mit seinem Hammer zu maträtieren, aber auch das schien keinen Erfolg zu haben. Er war gerade auf den Weg zurück zum Haus, als er in einiger Entfernung einen Lichtschein mitten im Wald sah. Neugierig begab er sich auf die Erkundung. Er schlich leise in die Nähe des Lichtscheins, versuchte dabei die Deckung der Bäume zu nutzen. Ein Lichtblitz schoss plötzlich auf ihn zu und traf Bearok. Er schrie auf. Jetzt konnte er erkennen was sich dort zwischen den Bäumen versteckte.

Raiju sah im Wald einen Lichtblitz aufleuchten, in der Nähe der Stelle wo er zuvor noch Bearok gesehen hatte. Sofort gab er das Alarmsignal. Er konnte hören wie es im Haus hektisch wurde. Adyra, Draigh und Golon stürmten heraus. Raiju erklärte ihnen von Bearok und dem Lichtblitz, außerdem berichtete er, dass er einen Schrei gehört habe. Er zeigte in den Wals, wo ein schwaches Licht zu erkennen war. Sofort machte Sie sich auf den Weg.

Als sie ankamen sahen, sie wie Bearok versuchte ein in Licht gehülltes Wesen mit seinem Hammer zu attackieren, allerdings war das aussichtslos, weil die Reichweite nicht ausreichte um das über ihm fliegende Wesen zu treffen. Adyra meiste sich zu erinnern, dass Sie in eine, Ihrer Bücher mal etwas über solche Wesen, er nannte es "Kind des Licht", gelesen zu haben. Es ist eigentlich ungewöhnlich, dass sie alleine auftreten und wir sollten uns in Acht nehmen, denn die schienen durchaus gefährlich zu sein. Baerok konnte man es auch schon ansehen, das Biest schien schon ordentlich ausgeteilt zu haben.
Draigh starte seinen Angriff mit einem Säurestrahl, Golon versuchte ihr ein wenig Feuer unter dem Hintern zu machen. Adyra gesellte sich zu Golon und versuchte Ihrerseits sie in eine Wasserkugel einzuschließen.

Montag, 11. Januar 2016

Das Tal von Vataerna,die Suche nach den Duerga und Medusa

Die Pilger begaben sich, gleich nach der Ankunft im Dorf in Unterkunft für die nächsten Tage. Hier konnte sie kostenlos unterkommen, der Hausherr zeigte ihnen alles. Als es etwas ruhiger wurde, machten sich Golon und Traya auf einen Rundgang durch das Dorf, sie versuchten sich alle besondern Merkmale des Dorfes einzuprägen. Wo sind die Wachen postiert, gibt es Fluchtwege, wo liegen strategisch wichtige Gebäude. Alles was bei einem späteren Kampf relevant sein könnte musste erkundet werden.

In der Nacht machte sich Draigh unsichtbar auf einen Rudflug über das Dorf und den Wachturm. Dort konnte er entdecken, das jeweils zwei Wachen mit Armbrüsten bewaffnet, die linke und rechte Mauer besetzten. Der Turm hatte vier Etagen, wobei in jeder Etage Schießscharten vorhanden waren, teilweise waren diese von Wachen besetzt. Der Turm war mit einem Dach gedeckt, auf diesem befanden sich zwei Statuen, die allerdings auf Draigh ziemlich lebendig wirkten. Auf den zweiten Blick konnte er erkennen, dass es sich hier um Elementare handelt. Außerdem erdeckte er noch eine risiege Glocke unter dem Dach des Turms.

Bei weiteren Beobachtungen konnte die Truppe ausmachen, dass zum Wachwechsel ca. 20 Soldaten die Kaserne betraten und eben so viele wieder herauskamen.

Die restliche Zeit wurde in Stille und andacht verbracht.
Am dritten Tag machten sich die Pilger wieder auf den Weg nach Gastenhall.

Währenddessen machte sich der Rest der Truppe auf den Weg zur Duergahöhle um dort nach weiteren Hinweisen und Kontaktmöglichkeiten zu den Duerga.
Als sie nach einem Tagesmarsch in der Höhle ankamen, war die hinterlassene Nachricht an die Duerga verschwunden. Eine neue Nachricht war jedoch nicht zu finden, so dass sie beschlossen die nächsten Tag hier in der Höhle zu warten. Die Suche nach einer Geheimtür in der Höhle war ebenfalls erfolglos. Bearok nutzte die Zeit um nach weitere Giftpflanzen zu suchen. Nach vier langen erfolglosen Tagen, beschossen sie dann, sich wieder auf den Heimweg zu machen. Adyra betrachtete den ausgetretenen Pfad der in die andere Richtung führte und merkt an, dass sie das nächste mal vielleicht einfach diesem Pfad folgen sollten.

Nahezu Zeitgleich trafen die beiden Erkundungstrupps wieder in Gastenhall ein. Sie suchten sofort das Gasthaus auf, um sich nach diesen Strapazen erstmal ordentlich zu stärken.

Am Abend dann kamen alle bei Adyra im Zimmer zusammen um das weitere Vorgehen zu besprechen, als plötzlich Rauch im Zimmer aufstieg.

Aus dem Nebel heraus kam eine Teufelsgestalt und stellte sich mit dem Namen Dessiter vor. Er ist auf direktem Geheiß des großen Fürsten der Dunkelheit hier und machte dem Neunten ein Angebot. Er hat ein besonderes Anliegen, ??? fallen zu sehen. "Wenn ihr bei euren Sturm auf das Tal alles euch in der Macht liegende tut, um dieses abscheulich gute Wesen für immer zu besiegen, oder aus dem Tal zu vertreiben, so will ich Euch drei Nessianischen  Höllenhunde für den Kampf zur eurer freien Verfügung bereit stellen." sagte Dessiter. Die Runde war geehrt, aber auch skeptisch. Handelt es sich hier evtl. um einen Schwindel. Golon war nicht sonderlich beeindruckt, vom Boten der Hölle, da sie aber jede HIlfe für das Tal gebrauchen könnten rief er aus: "Vertrag, wir benötigen einen Vertrag um dieses Geschäft abzuschließen." Erfreut nickte Dessiter. Nachdem auch das Kleingedruckte im Vertrag niederschrieben wurde unterschrieben alle Beteiligten.                          

Dessiter erklärte noch wie man die Höllenhunde rief und wie man sie befehligte. So wurde ein weiterer Pakt mit der Hölle geschlossen.

Das weitere Vorgehen wurde von der Truppe abgestimmt, so dass es bereit in zwei Tagen losgeht, um die Medusa aufzusuchen. Bis dahin machten sie sich bereit für die Reise.

In der Morgendämmerung ging es los, Adyra zauberte einen magischen Wagen, alle stiegen auf und die Fahrt ging los. Rechtzeitig vor Sonnenuntergang wurde der Lagerplatz hergerichtet. Scarlet sorgte für einen Hain der Erholung und der Rest machte sich an den Aufbau der Zelte und sorgte für das Abendessen. Die Wachen wurden eingeteilt, der Rest begab sich in die Nachtruhe.


Golon hatte gerade seinen Wachposten eingenommen, als er verdächtige Geräusche aus dem Wald hörte, erst recht leise, als jedoch einzelne Bäume umfielen, schickte er Hugin in die Luft um zu erkunden was da auf uns zu kommt, Golon weckte derweil die Anderen.

Einige Minuten später war dann klar, was los war. Ein riesiges Geschöpf kam auf sie zu, dabei fraßen sie alles was ihn in den Weg kam.

Es schien, als hätte die Kreatur das Lager noch nicht entdeckt, denn es machte nicht den Eindruck näher zukommen. Alle im Lager waren bereits auf den Beinen und bereiteten sich mit allerlei Schutzzauber auf den bevorstehenden Kampf vor. Baerok pfiff laut in den Wald hinein, ihm schien das Warten zu lagen zu dauern.

Die Kreatur bemerkte nun auch das Lager und machte sich auf den Weg. Als es nah genug am Lager war, begrüßte Adrya es mit einer Waserkugel, die dem Vieh durchaus zu schaffen machte. Draigh ließ sich nicht lange bitten und schleuderte einen Feuerball auf das Monster, Traya machte es ihm gleich. Aber es schien recht widerstandsfähig zu sein, dennoch, griff es nicht in den Kampf ein.

Doch von der Seite sollte neues Unheil die Truppe heimsuchen. Ein zweites Wesen machte sich daran die Neunten zu verspeisen. Diesmal wurden sie aber überrascht, so dass das Vieh eine miese Giftwolke über alle Kameraden spuckte. Alle schienen mächtig mit den Gift zu kämpfen zu haben, alle bis auf Bearok, der immer noch ungeduldig in seiner Kampfpose verharrte und auf ein näherkommen des anderen Monsters wartete. Golon versuchte sich mit einem Zauber vom Gift zu befreien, das schlug jedoch fehl. Scarlet und Traya, machte das Gift ebenfalls schwer zu schaffen, sie verloren mit jeder Sekunde weitere Lebensenergie, Golon, Traya und Scarlet kämpften mit all seinen Kräften gegen das Gift an. Draigh und Adyra schienen das Gift etwas besser zu "vertragen", aber auch sie waren schwer gezeichnet.
Dennoch wurde ohne unterlass auf das Monster mit Feuerbällen und anderen Zauber auf das Monster eingewirkt.Als es schießlich in Reichweite von Bearoks Hammer kam, wurde es mit aller Macht niedergestreckt. Auch mit dem zweiten Vieh machte er kurzen Prozess.

Schwer gezeichnet aber glücklich, dem Tode gerade noch von der Schippe gesprungen zu sein, wurden die Wunden geleckt.

Montag, 4. Januar 2016

Der Oni und die Pilger

Nach der Versammlung in Fireaxt Kriegszimmer, zog sich der Neunte zur Besprechung des weiteren Vorgehens zurück. Schnell war klar, dass sie sich die Hilfe des Oni nicht entgehen lassen wollten. Sie erkundigten sich nach dem Aufenthaltsort von Raiju und Zugin berichtete was er über die Oni im allgemeinen gehört hatte.

Sie durchquerten das Lager der Bugbears und wurden wie von Fireaxt befohlen mit dem entsprechenden Respekt behandelt. Vorsichtig näherten sie sich der Höhle des Oni. Es war nichts zu entdecken. "Hallo..." rief Golon, doch es folgte keine Reaktion. Die Höhle schien leer zu sein. Scarlet machte auf dem Fuß kehr und wollte gerade wieder von Dannen ziehen, als Adyra ihr zurief: "Wo willst Du hin? Da hinten in der Höhle sitzt er doch, ist doch nicht zu übersehen." Doch auch die anderen konnten Raiju anscheinend nicht entdecken. Als sich Scarlet umdrehte, saß dort in der hinteren Ecke wirklich der Oni. Der war doch gerade noch nicht da... wunderte sich Scarlet.


"Was wollt ihr", bellte eine tiefe Stimme aus der Höhle. Adyra ergriff das Wort: "Gut das wir Dich hier treffen, wir kommen gerade von Sakkord Fireaxt. Wir benötigen noch Unterstützung für die Umsetzung unseres Plans, das Tal von Valtaerna zu zerstören. Fireaxt meinte Du könntest uns dabei von großer Hilfe sein."
Raiju antwortete mit einem grollenden Lachen: "Warum sollte ich Euch helfen? Was habt ihr mir zu bieten?"
"Wie können wir Euch überzeugen mit uns in die Schlacht zu ziehen? Was ist Eurer begehren?"
"Was habt ihr zu bieten? Ihr wollt etwas von mir, wie es scheint, also sagt mir was ihr zu bieten habt, oder verschwindet..." Adyra schaute zu Golon herüber: "Hochwürden, was habt ihr dazu beizutragen."
"Frauen, Kinder, Gold, Ruhm oder Ehre..., wir können Euch alles bieten, aber wir kennen Eure Vorlieben nicht." Scarlet mischte sich ein: "WIr haben gehört, ihr habt hier etwas Probleme im Lager, ein Clanhäuptling schien nicht gut auf Euch zu sprechen zu sein, seit dem Ihr seinen Sohn getötet habt. Ihr kommt mit uns, uns seit damit dieses Problem los."
"Problem, ich habe kein Problem damit, das war ein Unfall und jeder der das Gegenteil behauptet, kann das gerne mit mit 'ausdisskutieren' ", lachte Raiju.
"Aber um Euch entgegen zu kommen, Gold, Gold ist immer gut. Wieviel Gold bietet ihr mir?"
"Im Tal von Valtaerna gilbt es viel zu holen, wenn wir das Tal erstmal eingenommen haben, heilige Reliquien, Edelsteine, Gold... was das Herz begehrt. Wenn wir erfolg haben werden wir Euch an dem Reichtum teilhaben lassen." erklärte Golon.
"Wie hoch ist mein Anteil?" fragte der Oni. Fragend schaute Golon in die Runde. Nach einer kurzen Unterredung in ihrer Geheimsprache, machte sie ihm ein Angebot von 5%.
"300 Gold. Ich möchte 300 Gold im Monat." Golon schaute erneut in die Runde, ein allgemeines Nicken bestärkte Golon. "150 an Monatsanfang, den Rest am Ende." "150 am Anfang, 150 in der Monatsmitte". "OK, wir sind im Geschäft." Golon nickte. "Halt Dich bereit, wir werden dir unseren genauen Plan mitteilen, wenn es so weit ist."

Die Armee der Neutnen steht also fürs erste. 250 gute ausgebildete Bugbearkämpfer, Raiju der Oni. Die Duerga und Medusa müssen noch überzeugt werden.

Zufrieden teleportieren sie sich mit Tiadoras Hilfe zurück zum Crowley Estate. Kurz bevor Tiadora verschwand, teilte sie Golon noch mit, dass auf seinem Zimmer noch ein Geschenk auf ihn warte... Golon ahnte nichts Gutes.

Neugierig wie Golon ist, machte er sich sofort auf den Weg zum Zimmer. Adyra fragte, ob sie ihn in sein Zimmer begleiten soll, doch Golon wollte das leiber alleine erledigen. Doch Adyra war viel zu neugierig, als dass sie sich diese Überraschung entgehen lassen würde, so schickte sie Hugin unsichtbar mit ins Zimmer.

Im Zimmer stand eine Kiste mitten auf dem kleinen Holztisch am Fenster, darauf lag ein Zettel.

"Lass dich nicht ablenken und konzentriere Dich auf Deine Aufgabe. Thorn" stand darauf. Golon hatte schon eine Vorahnung was ihn in der Kiste erwartete, so dass er die Kiste nur einen Spalt öffnete und hineinspähte. Ein beißender Geruch stieg ihm in die Nase und er erkannte den abgetrennten Kopf von Lexi. In ihrem Antlitz spiegelt sich unsagbares Grauen wider. Trotz seiner Vorahnung war Golon geschockt. Mit einer Handbewegung setzte der die Kiste in brand und wartete bis sie vollständig zerstört war. Als er wieder zu den anderen stieß, konnte sie sofort erkennen das etwas nicht in Ordnung war. In Golons Augen war der Schrecken und Zorn erkennbar, er sagte jedoch kein Wort. Stumm packte er seine Sachen und machte sich auf den Weg zum Gasthaus. Die anderen folgen ihm.

Kaum waren sie im Schankraum angelangt, bestellte sich Golon einen Schnaps. Als der Wirt den Schnaps auf den Tisch stellte, bestellte er gleich noch einen. Der Wirt stellte die Flasche auf den Tisch und Golon bediente sich. Nach einen Gläschen brachte er die ersten Wort an seine getreuen. "Lexi ist nicht mehr unter uns. Der Kardinal glaubt, sie lenke mich zu sehr von meinen Aufgaben ab. Er hat ihr quasi den Kopf verdreht. Ablenkung... sie war doch nur mittel zum Zweck, ich wollte doch nur neue Geschäfte an Land ziehen. Auf Lexi..." Golon erhob das Glas erneut. Adyra schüttelte nur den Kopf, "ich habe mich schon seit langem gefragt, wie man so eine Unzuverlässigkeit dulden kann. Wie kann man seine Tarnung riskieren nur für dieses armselige Menschenleben...". Golon machte eine abweisende Handbewegung, um Adyra heraus zu schicken. Als der Rest der Truppe die Flasche geleert hat, gingen sie schlafen.

Am nächste morgen Beschloss die Truppe, das man sich für die nächsten Aufgaben aufteilt. Draigh, Scarlet, Traya und Golon pilgern ins Tal von Valtaerna, Bearock, Raiju und Adyra mit ihren Begleitern werden sich in die Berge aufmachen um den Kontakt zu den Duerga herzustellen.

Die Pilgerreise sollte in drei Tagen beginnen, so dass die Pilger noch genügend Zeit hatte sich in der Biliothek über die Gegebenheiten und Gewohnheiten einer Pilgerreise zu informieren. Sie erfuhren etwas über die Kleidung der Pilger und was der eigentliche Grund der Reise für die Pilger ist. Mit diesem Wissen, besorgten sie sich die entsprechende Kleidung und besprachen ihre Geschichten für die Reise.

Die Pilgerreise begann um drei Uhr in der Nacht, noch vor der Dämmerung. SIe trafen sich mit den anderen Pilgern am Stadttor. Der Pilgerführer, ein alter ausgemergelter Mann mit einem großen Wanderstock, erklärte den Pilgern was in den nächsten Tagen auf sie zukommt. Es wurde wenig gesprochen und wenn, dass leise und andächtig.
So machten sie sich auf den Weg, Kaum verließen sie das Dorf fing es am wie aus Eimern zu regnen und Blitze schossen aus dem Himmel. Welch ein Omen.
Am Abend des ersten Tages kamen sie an eine Lichtung, in deren Mitte eine freitragende Unterkunft stand. Unter dem Dach konnte man sich auf kleinen Holzbetten niederlassen und in der Mitte war eine Feuerstelle. Durch die Hilfe und Ablenkungsmanöver der anderen, gelang es Golon seine Gebete und Mediationen zu halten. So vergingen die ersten drei Tage ohne weitere besonderen Vorkommnisse.

Mitte des dritten Tages kamen sie schließlich am Tal an. Der Eingang zum Tal wurde durch einen großen Wachturm und einer ebenso risiegen Mauer geschützt. Das Tor stand offen und sie schritten hindurch. Sie gingen durch einen schmalen langgezogenem Gang, an deren Ende zwei steinerne Figuren standen. Als sie an den Figuren vorbei gingen, konnte Golon erkennen, das sie magisch nicht und eigentlich nur Golems sein können.

Sie verließen den Gang und kamen in ein Wunderschönes Dorf. Hier schien alles friedlich zu sein, es gab keine üblen Gegenden und keine Gauner. Die Bars hatte eine Sperrstunde, so dass sich die Besucher des Dorfes keine Anlass hatten in irgendeiner weise die Gemeinschaft zu stören.


Dienstag, 29. Dezember 2015

Tag 7 - 30 in Gastenhall

8. Tag - Aufbruch ins Umland

10. Tag - Einladung von Lexi zur Jagd

12. Tag - Aufbruch zur Jagd
Früh am morgen packte Golon seine Sachen und machte sich auf zum Treffpunkt am Hafen. Es war nicht schwer zu erkennen welches Schiff er aufzusuchen hatte. Es war das prächtigste und größte Schiff was im Hafen lag. Golon grübelte, ob er jemals schon so etwas großartiges gesehen hatte - er war schwer beeindruckt. Er musste einige Schritte am Pier entlang schreiten um endlich zur Aufstiegsrampe zu gelangen. Dort angekommen, musterten ihn die dort postierten Wachen und versperrten ihm dem Weg. "Ich bin auf Einladung von Lady Tatinkur hier und soll mich zur auf dieses Schiff begeben." Golon wollte gerade das Pergament mit der Einladung herauskramen, weil die Wachen keine Anstalten machten ihn durch zu lassen, da reif Lexi von Bord des Schiffes. "Lasst ihn durch er ist mit mir hier." Daraufhin ließen ihn die Wachen passieren.

Lexi begrüßte ihn herzlich und war sichtlich erfreut ihn wiederzusehen. Sie stellte ihm ihren Bruder Alexander vor, der ihn ebenfalls von oben bis unten musterte. Übertrieben freundlich, aber für Golon nicht zu übersehender Arroganz, begrüßte er ihn, sprach einige nichts sagende Floskeln über dieses Event, um sich wichtiger zu machen als er vielleicht war. Alexander geriet förmlich frohlocken, als er über sich und seine Aufgaben als Advokat berichtete. Golon konnte nicht anders und konterte mit seinen "Heldentaten", die er als Leibwächter und Söldner in ziemlich gefährlichen und üblen Gegenden erlebt hat. Er beschrieb es sehr bildlich, was Alexander sichtlich beeindruckte. Lexi schien genug, von dem männlichen "gegockel" zu haben, bat Alexander um Entschuldigung und zerrte Golon ans Heck des Schiffes wo es etwas ruhiger zuging. Sie beichtete ihm, dass sie auf all diese aufgeblasenen Menschen eigentlich überhaupt keine Lust hatte und sehr erfreut war, dass Golon genau das Gegenteil dessen zu sein schien. Die Fahrt dauerte einige Stunden bis sie am späten Nachmittag eine Insel erreichten.

Die Insel war wie ein riesiger Park angelegt in dessen Mitte ein prächtiges Haupthaus gelegen war. Überall auf der Insel waren einzelne kleinere Häuser zu sehen, die nicht weniger prächtig aussahen. Das Gepäck wurde entladen und Lexi führte Golon zu ihrer Unterkunft. Am Abend wurde ein festliches Mahl serviert. Die illustre Gesellschaft verabschiedete sich jedoch früh am Abend, da die Jagd in den frühen Morgenstunden des nächsten Tages starten sollte. Lexi und Golon verbrachten den lauen Sommerabend mit einem edlen Tropfen auf der Terrasse ihrer Unterkunft.

13. Tag - Die Jagd
Am frühen morgen machte sich Golon für die Jagd bereit. Er zog seinen leichten Lederharnisch an, zog die feine Tunika darüber, schnallte seinem Schwertgurt mit Rapier und Dolch um die Hüften, und seinen Langbogen auf den Rücken. Fertig. Er war gespannt was der Tag bringt. Er ging zum Zimmer von Lexi klopfte an die Tür um sie zur Jagd abzuholen.

Lexi öffnete die Tür, sie sah bezaubernd aus in ihrem dunkelgrünen Gewand. Ihre weiblichen Vorzüge kamen durch die eng anliegende Ledercorsage noch besser zur Geltung. "Auch an diesem morgen siehst Du aus wie eine Elfe." Golon grinste in sich hinein.
sie holten die Pferden und gingen zum Treffpunkt. Dort warteten schon die anderen. Nach dem die Letzen gekommen waren machte sich die ganze Meute auf den Weg. Vorweg wurden die Treiber geschickt,um die Beute direkt vor die Bögen der reichen Leute zu leiten.

Nach einigen Metern ließ sich Lexi zurückfallen. Sie machte Golon unmissverständlich klar, dass ihre Jagd nicht das gleiche Ziel hatte wie der Rest der Gesellschaft. Sie blickte ihn aufreizend an, nickte und schwenkte das Pferd in die entgegen gesetzte Richtung. Golon folge ihr. Nach einer kurzen Verfolgungsjagd durchs Unterholz kamen sie an eine Lichtung.

Es war ein wunderschönes Plätzchen und einem kleinen See, die Sonne ging direkt über dem See auf und tauchte den Ort zu in ein romantisches Licht. Sie zügelten die Pferde und saßen ab. Lexi holte eine Decke und etwas für das leibliche Wohl aus ihrer Satteltasche und breitete es auf dem Boden aus. Sie machten es sich gemütlich und kamen sich näher. Lexi schloss die Augen und erwartete den ersten Kuss.

Kurz bevor sich ihre Lippen berühren konnten hörte Golon ein knacken in Wald. "Was war das?", Golon drehte sich sofort zu Wald und versuchte zu entdecken woher das Geräusch kam.
"Hör auf, gib es zu, Du hast Angst mich zu küssen..." grinste Lexi. Doch Golon erkannte sofort die Gefahr die aus dem Wald auf sie zu kam.
"Geh zu den Pferden und mach sie bereit, da aus dem Wald kommt nicht gutes auf uns zu." Mit diesem Worten sprang Golon auf, Lexi erkannte nun auch den erst in Golons Worten und ging zu den Pferden, aber es war zu Spät.

Ein drachenähnliches Wesen sprang mit einem Satz zur ihr hin und versetzte Lexi einen Hieb mit seinen Krallen. Einen Wimpernschlag später kam ein zweiter aus dem Gestrüpp heran gesprungen und überraschte Lexi von hinten mit einem weiteren Hieb. Lexi antwortete mit einem mächtigen Lichtstrahl, sie sah aber schon arg gezeichnet aus. Zwei weitere Angriffe musste sie über sich ergehen lassen, ehe sie sich zu Golon flüchtete. Der sah die Not und wirkte einen Heilzauber auf Lexi und warf sich nun auch in die Schlacht, immer darauf bedacht, nicht zu viel von seiner Macht zu zeigen. So beschränkte er sich mit reinen Nahkampfangriffen mit seinem Rapier, das zeigte jedoch nur begrenzte Wirkung. Lexi antwortete auf die Angriffe der Bestien mit einigen Feuerzaubern. Nach einigen Sekunden machte sich das erste Biest schwer gezeichnet davon. Golon griff erneut zu seinem Rapier und fügte der zweiten Kreatur noch einen Wirkungstreffer zu, als sich dieser ebenfalls aus dem Staub machen wollte, legte Golon alles in den letzten Angriff und erlegte das Tier mit einer gekonnten Attacke. Von den Strapazen gezeichnet schmiss sich Lexi Golon in die Arme und küsste ihn leidenschaftlich. "Danke, mein Held, Du hast mir das Leben gerettet." Als Beweis für seine Heldentat, entfernte Golon noch einen Eckzahn und eine Kralle des Drachens und verstaute sie in seinem Rucksack.

Erleichtert machten die beiden sich auf den Weg zu den anderen. Kaum dort angelangt berichtete Lexi ausführlich und vielleicht etwas übertrieben von Golons heldenhafter Rettungstat. Die Menge zollte ihm eine Menge Respekt. Insbesondere ihr Bruder Alexander war sehr erleichtert und bedankte sich ausgiebig bei Golon für seine Hilfe.

Noch am Abend beim großen Bankett war Golons Rettung das Gespräch des Abends. Besonders die Frauen machten ihm schöne Augen, doch Golon hatte nur Augen für Lexi.

Nach dem Hauptgang gesellte sich Alexander nochmals zu den
beiden und überreichte Golon voller Anerkennung eine kleine Schachtel. Golon öffnete das Kästchen, und holte einen Silbernen Siegelring heraus.
"Dies ist der Siegelring unserer Familie. Als Dank und Anerkennung für die Rettung meiner lieben Schwester, möchte ich Dich hiermit in den Familienclan aufnehmen. Sei gewiss, dass wir Dir jede Hilfe die uns möglich ist zukommen lassen wenn Du sie benötigst. Es ist mir eine Ehre Dich bei uns zu wissen." sagte Alexander voller ehrlicher Bewunderung.

Den restlichen Abend ließen es sich Lexi und Golon gut gehen und verschwanden am frühen Abend in ihrer Unterkunft.

14. Tag - Rückkehr von der Jagd
Am nächsten morgen machte sich die Jagdgesellschaft wieder auf den Rückweg. Golon hatte einige interessante Gespräche mit potentiellen "Kunden". Vielleicht ergibt sich daraus ja noch das eine oder andere "Geschäft", dachte Golon.

Golon berichte den Daheimgebliebenen ausführlich von seinen Erlebnissen und spielte dabei auffällig mit seinem neuen Ring.

15. - 20. Tag - Warten auf den Erkundungstrupp
Die restliche Tage verbrachten Adyra und Draigh mit der Verzauberung der bestellten Ausrüstungen.

Golon verbrachte jede freie Minute mit Lexi - leider ist diese schwer beschäftigt.

20. Tag - Rückkehr des Erkundungstrupps
Bearock, Scarlet und Traya kamen von ihrer Erkundung der nahe gelegenen Berge zurück. Am Abend beim Essen in der Gaststätte berichteten sie von den Duerga und dass sie vergeblich versucht haben  Kontakt zu ihnen aufzunehmen.
Aber sie haben eine Nachricht hinterlassen, dass sie wiederkommen werden und an einem Bündnis interessiert sind.

21. Tag - 30. Tag - Warten auf Tiadora
Adyra und Draigh arbeiten weiter an den Verzauberungen, währenddessen Bearock den einen oder anderen alchemistischen Versuch unternimmt Gifte herzustellen. Der Rest der Truppe versucht die Zeit mit saufen oder Würfelspielen tot zu schlagen.

31. Tag
Ankunft Tiadora / Aufbruch zu Fireaxe
Tiadora tauchte in den Gemächern von Adyra auf und begrüßte sie freundlich mit einem leicht arroganten Unterton. "Wo sind die anderen? Trommel den Rest des Neunten zusammen, ich habe Neuigkeiten für Euch."
Adyra schickte Hugin los um die anderen zu holen, Die angespannte Stille im Raum wurde nach einiger Zeit durch die Ankunft von Draigh unterbrochen. Kurze Zeit später folgten die anderen Mitglieder des neunten Knotens. Ein breites teuflisches Grinsen machte sich auf Tiadoras Gesicht breit, als Golon den Raum betrat.

"Ich hoffe ihr habt den letzen Monat der Ruhe sinnvoll genutzt um zu Kräften zu kommen. Der Kardinal ist sehr erfreut, dass die Tränen von Arklys ihren Bestimmungsort rechtzeitig erreicht haben, So kann das das Unheil seinen lauf nehmen." lies Tiadora verlauten. "Die Zeit der Ruhe ist nun vorbei, ich bin hier um Euch zu Eurem eigentlichen Auftrag zu geleiten. Fireaxe hat sich in der Nähe in der alten Schlossruine Westkirk gesammelt. Hier sind die Koordinaten, teleportiert euch sofrt dort hin, wir sehen uns dort wieder."

Tiadora gab die magischen Koordinaten für die Teleportationszauber bekannt und verschwand.

Die Mitglieder die der Teleportation fähig waren, sorgten dafür, dass alle Mitglieder des neunten an den Zielort gelangten.

Sie erschienen mitten in der Ruine, überall um sie herum campierten Bugbears, die mit gestohlener Beute ausgerüstet und geschmückt waren. Verrückt kichernde Goblins und noch größere furchteinflössende Kreaturen sprangen ebenfalls durch die Festung. Es war unschwer zu erkennen, dass dies die Horde von Sakkarod Fireaxe ist.

Die Männer von Fireaxe haben versucht, die gröbsten Schäden an den Wänden der Festung zu reparieren. Aber die Burg war immer noch in einem jämmerlichen Zustand.

Sofort als Tiadora ankam, war sie nicht mehr in menschlicher Form, sondern verwandelte sich in eine weißhaarige Bugbearfrau in einem, mit Stacheln und Totenköpfen dekorierten, Lederharnisch. Auf der Brust war das Abbild einer großen brennenden Axt abgebildet. Jeder Bugbear der an dem sie vorbei ging, starrte sie intensiv an, war aber unfähig ihrem Blick stand zu halten.

Sie sagte nichts und ging geradewegs auf den von Fireaxe eroberten Thron zu. Auf dem Thron saß Fireaxe in seiner feinen aber schlecht sitzenden Rüstung und hielt seine infernalische Waffe in de Hand. Er stand auf und knurrte die weißhaarige Bugbear an, sie lächelte und knurrte zurück.

"Hast Du mich vermisst, meine liebste?" Fireaxe registriere die verbündeten die Tiadora mitgebracht hat. "Du hast Freunde mitgebracht, ... alte Freunde. Seid Willkommen. Seht her, meine Krieger, es waren diese teuflischen Mörder, die die Wachen von Ballentyne abgeschlachtet haben und uns die Tore geöffnet haben, um in den Süden einzufallen. Sie waren es die uns den Stahl gebracht haben. Sie sind ehrenhafte Gäste und ich werde jedem das Herz herausreißen, der sie nicht mit dem nötigem Respekt behandelt!" Fireaxe Vorstellung des neunten, wurde mit einem brutalen Beifall der Horde beantwortet. Danach gingen die meisten Bugbears und die anderen Kreaturen wieder zu ihren spielen und Feierlichkeiten über.

"Wir haben einiges zu Besprechen, begleitet mich in mein Kriegszimmer." Fireaxe stand auf und ging voran, er wurde von einigen Elite-Bugbears begleitet. Der neunte und Tiadora folgten im auf dem Fuße. In dem seitlichen Raum war ein goßer Tisch in der Mitte aufgestellt, auf dem einige Karten der Region lagen. In einer Ecke des Raums wurde ein Gefangener mit glühenden Kohlen gefoltert.

"Was macht Ihr da? Gefoltert wird im Kerker! befahl Fireax. "Es ist kein Platz mehr." versuchte sich der Bugbear zu rechtfertigen, "Schafft Platz für den Baron und bringt ihn aus meinen Augen. Bastards" Fireaxe schüttelte den Kopf, als die zwei mit dem immer noch wimmernden Baron von Westkirk vorbeihuschten. "Gute Hilfe ist schwer zu finden,"

"Setzt Euch,." sagte Sakkarod und nahm sich dem Stuhl am Kopfende des Tisches. Er zeigte auf einen seiner jüngeren Lieutenants. "Bring uns was von dem guten Brandy, den wir bei Lorringsgate erbeutet haben."

"Es ist schön euch zu sehen, " sagte Sakkarod zum neunten. "Ich habe einiges über eure Heldentaten von Tiadora gehört. "Ich freue mich, dass ich nicht der einzige bin der diesem Krieg führt."
Fireaxe führt ein wenig Smalltalk mit dem neunten, hier im Kriegzimmer ist von dem brutalen Fireaxe, den er vor seiner Horde mimt nichts mehr zu sehen. Er stellt sich vielmehr als intelligent und wortgewandter dar.

"Du weißt warum wir hier sind." sagt Tiadora.
"Natürlich weiß ich das. Du willst mir meine Armee stehlen." erwiderte Sakkarod.
"Wir wollen nur einen kleinen Teil deiner Armee für einem Spezialauftrag nutzen. Wenn Valtaerna zu Fall gebracht wurde, wird die königliche Armee keine Zugriff mehr auf die Prister haben. Es wird..."

Sakkarod unterbrach Tiadora. "Ja, ja, ich habe Deinen Appell verstanden. Wenn das Tal zerstört ist, wird die königliche Armee geschwächt sein und wir werden noch besser gegen sie sein, wenn wir im Frühling nach Daveryn marschieren. Ich habe bereits zugestimmt, dass ich meinen Freunden des neunten Knotens die Hekkarth´s Head-Takers ausleihe, das sind 100 gute Kämpfer."

Tiadora nickt. "Wir wollen mehr als das. Der Kardinal befiehlt, dass außerdem Shagoroth Night-Mane und sein Gefolge dem Kommando des Neunten unterstellt wird."

"Was?! Das sind weitere 150 Krieger! Mit was soll ich dann im Frühling Krieg führen?"
"Du befehligst mehr als zehn mal so viele Krieger und weiterer Nachschub kommt aus dem Norden. Bis zum Frühling, mächtiger Sakkarod, wird Deine Horde größer sein als jemals zuvor."
"Die hälfte Deiner versprochenen Unterstützung ist niemals eingetroffen.! Du kannst die Night-Mane nicht haben, ich benötige sie!"

Adyra ergriff das Wort. "Ich kann verstehen, dass Du nicht gewillt bist Deine Männer herzugeben, aber Du musst verstehen, dass es für die Erfüllung unserer Gemeinsamen Ziele äußerst wichtig ist, dass wir eine kampfstarke Truppe zur Verfügung haben. Ohne Deine Hilfe werden wir es wahrscheinlich nicht schaffen, obwohl wir nicht davor zurückschrecken werden es dennoch zu versuchen. Wenn alles gut läuft, werden Deine Männer bis zum Frühjahr wieder zu Deiner Armee dazu stoßen."
Sakkarod schaute in die Runde.

Golon erhob sich und machte sich noch größer als er schon ist. Er sprach mit durchdringender und lauter Stimme in die Runde: "Gebt uns diese Männer, auf dass wir das Tal von Valtaerna mit all seinen ungläubigen Mitra-Anhängern vernichten können und Dein Feldzug im Frühling den Rest dieser ungläubigen Brut ausrottet. Stimmt JETZT zu und der Segen Asmodeus ist dir sicher. "

"Nun gut." grummelte Sakkarod. "Night-Mane, gehen klar. Aber ich möchte Euch noch mehr Hilfe zukommen lassen. Es gibt Duergas unterhalb der Berge nicht weit von hier. Ich konnte allerdings noch keinen Kontakt zu ihnen aufnehmen. Sie schienen nicht daran interessiert zu sein sich uns anzuschließen, vielleicht habt Ihr mehr Glück. Sie empfinden normalerweise nichts für Talingarde."

Tiadora nickt, "Ein interessanter Vorschlag. Ich habe auch noch einen. Es gibt die Medusa, die in einem verlassenen Tempel nicht weit von Valtaerna lebt. Sie ist ein legendäres Monster und die Ritter von Talingarde haben mehrfach versucht sie zu töten, aber sie hat immer überlebt. Sie heißt Izevel und sie könnte daran interessiert sein Euch zu helfen."

"Ha, Sie ist wohl eher daran interessiert ihre Empfangshalle mit Euren Statuen zu dekorieren." sagte Sakkarod und lachte herzlich. "Welche mögliche Hilfe kann so ein Schrecken von uns wollen?"

"Das weiß ich nicht, aber es ist an dem Neunten das herauszufinden." antwortete Tiadora.

"Ich habe nicht gewusst, dass Du schon so verzweifelt bist, aber dann habe ich auch noch etwas für Euch. Zwischen dem ganzen Nachschub den Tiadora mit geschickt hat, war auch ein Oni namens Raiju der Verbannte. Er ist eine Bestie. Er hat den Sohn eines Häuptings abgeschlachtet und es ist nur eine Frage der Zeit, bis meine Männer ihn in die Ecke getrieben haben. Er ist Eurer, wenn Ihr wollt."

Als das Meeting beendet war, stand Fireaxe auf. "Die Wiedervereinigung war mir eine Freunde, aber ich habe noch eine ganze Kampagne zu planen. Wie ihr wisst, wird dieses Land wird nicht von alleine brennen."