Schlecht gelaunt kam Adyra von Ihrem Erkundungsflug zurück. Ihres Gesichtsausdruck zu Urteilen hat die Suche nach dem Amulett nichts ergeben. So war es auch, sie berichtete den Anderen von Ihrem Flug:
"Entweder das Amulett ist nicht mehr in der Stadt, oder es wird vor Erkenntnismagie geschützt, anders kann ich mir nicht erklären, dass ich es nicht gefunden habe." Darauf konterte Bearok in seinem gewohnt ruppigen Ton: "Oder Du hast es einfach nicht gefunden."
Die neunten beratschlagten sich kurz wie es jetzt weitergehen soll. Wir dürfen keine Zeit verlieren, dachte Bearok. Er schlug vor die Suche nach dem Amulett sofort fortführen, Dryke und Scarlett stimmen zu. Adyra, noch geschwächt von Ihrer Erkundung, zog sich zurück um sich auszuruhen, stattdessen schickte sie Hugin mit auf die Suche. Für Golon war es an der Zeit, Asmodeus seine Aufmerksamkeit zu schenken und zog sich zur Meditation zurück. Zuvor rief er den anderen aber noch zu: "Kommt ja nicht auf die Idee ohne mich loszuziehen..."
Als der Suchtrupp das Tor des Lordsquarter und die dort postierte Stadtwache erreichte, fragten sie nach einem Gasthaus im Whitequarter um sich etwas zu vergnügen. Doch die Stadtwache grinste nur und riet ihnen zum Redquarter zu gehen, dort sei es um diese Zeit belebt. Scarlet bedankte sich, um dennoch den Weg ins Whitequarter aufzunehmen. Dort angekommen mussten sie sich eingestehen das die Wachte recht hatte, hier war nichts los, es war wie ausgestorben. Also machten sich die Schergen doch auf den Weg ins Redquarter. Golon huschte, in Anbetracht der Aussicht auf williges Weibsvolk, ein lächeln übers Gesicht.
Kaum angekommen, steuerte der Trupp die erste Kneipe an, die sie sahen.
Sie traten ein. Hugin verschaffte sich unsichtbar einen ersten Überblick über das Geschehen, in den er sich im Gebälk nieder lies. Der Rest versuchte sich einen Eindruck der Gäste zu verschaffen. Es war nicht mehr sehr voll in der Kneipe, an der Bar tummelten sich einige die schon deutlich "zu tief in Glas geschaut" hatten. Dryke, Golon und Bearok gesellten sich dazu und bestellten sich ein Bier. Dch das war nicht zu genießen und Golon fragte seinen Nachbarn nach etwas besserem. Er riet zu Rum, der sei hier ausgezeichnet. Golon legte eine Goldmünze auf den Tresen und bestellte zwei Gläser, eins für sich und eins für den Ratgeber. Der war sehr erfreut und schwafelte nach ein paar Minuten etwas von "Gastenhall ist die Schwelle zum Tode und das höre sich für Ihn nicht gut an". Golon grinnste. Bearok und Dryke widmeten sich den anderen Gestalten und auch dort konnte sie bereits nach kurzer Zeit einige Interessante Neuigkeiten aufschnappen. Einer der Typen erzählte etwas vom Tal Valteria, wie schön es dort sei und das dort ein Phönix herumschwirrt. Außerdem halte sich in den Bergen eine Medusa, auf deren Kopf ein Kopfgeld von 1000 GM ausgesetzt wurde, auf.
Währenddessen versuchte Scarlet mit Hilfe Ihres aufreizenden Charme eine kleine Gruppe Männer zu bezirzen um herauszufinden wo man hier "Waren" verkaufen könnte. Doch die Auskunft nach dem "Bankenviertel" war dann doch nicht aufschlussreich. So machte Sie nochmals deutlich welche "Waren" sie verkaufen möchte. Nach kurzen zögern und drucksen erfuhr sie schließlich das der Ort ihres verlangen wohl der "Golden Palace" sei.
Kurzerhand machte sich der Suchtrupp wieder auf den Weg um im Golden Palace weitere Infos zu erhalten.
Ein paar Straßen weiter kamen sie schließlich an, allerdings sah es alles andere aus wie ein Palast, das sie richtig waren erkannte sie einzig uns alleine am Holzschild vor der Tür, auf den ein goldener Palast aufgemalt war.
Sie traten ein. Ein volles Haus begrüßte sie. Sofort verschafften Sie sich einen Überblick, während die einen nach zwielichten Gestalten ausschau hielten, hielt Golon ausschau nach weiblichen Vergnügen. Barok und Dryke steuerten geradewegs auf die Bar zu, während Scarlet sich nach Musikanten umsah.
Einige Drinks später, hörte sich Dryke um, ob und wie man hier "Waren" loswerden kann. Wex! Das war der Name den er immer wieder zu hören bekam, er ist der Chef dieses Hauses, war aber nirgends zu entdecken. Während Bearok sich über seine zuvor bestellte Flasche Rum hermachte, versuchte er den Wirt davon zu überzeugen, dass der Chef doch sofort auftauchen müsste, damit ihm ein gutes Geschäft nicht durch die Lappen geht. Leider ohne Erfolg, als er etwas lauter wurde, traten zwei Schläger an ihn heran: "Was ist hier los?" - Bearok schnaufte: "Holt Wex, euren Chef, dann ist alles gut." Belustigt antworten Sie: "Warum sollten wir das tun?" Bearok klimperte mit seinem Geldbeutel, holte ein paar Goldstücke heraus und warf sie den Schlägern zu: "Darum!". Lächelnd gingen sie davon. Ein paar Augenblicke später tauchten Sie wieder auf, diesmal mit Wex.
Wex war eine äußerst schillernde Person, die sehr von sich überzeugt zu sein schien. Mit übertriebener Freundlichkeit grüßte er Dryke und Bearok. Die kamen schnell zur Sache und unterbreiten ihr anliegen. Wex schien sehr interessiert daran zu sein Geschäfte zu machen, auch, oder gerade, wenn sie nicht ganz legal waren. Als Dryke jedoch ein Mitra-Amulett erwähnte wurde es ihm im Schankraum zu heikel und er führte Sie in eine ruhigere Ecke. Dort unterbreitete er ihnen, dass in dieser Stadt nichts ohne ihn geht und er alles besorgen und verkaufen könnte. Er führte Sie durch eine Tür im Schankraum in den Keller. Von unten drang Lärm und Geschrei nach oben.
In der Zwischenzeit nutzte Scarlet die Stunde um auf sich aufmerksam zu machen. Da sie leider keine Musikanten entdecken konnte, zauberte sie sich kurzerhand ein musikalisches Trugbild, bestieg die Bühne und fing an zu tanzen. Ein raunen ging durch den Saal und alle Augen waren auf sie gerichtet. Verführerisch bewegte sie sich zur Musik. Die ersten Münzen flogen auf die Bühne. Sie bewegte sich noch einige Zeit weiter, dann sammelte Sie das Geld ein und spendierte eine Runde für alle. Durch geifende und jubelnde Männer bahnte Sie sich ihren Weg zur Tür, vor der Hugin hockte. Auf dem Weg dorthin erfuhr sie noch, dass auch der Duke Nachts nackt durch sein Schloss tanzen würde. Sie lächelte. Mit einem bezaubernden Augenaufschlag versuchte sie an der Wache vor der Tür vorbeizukommen, doch die konnte ihr gerade noch widerstehen. In einem kurzen Moment der Unaufmerksamkeit schlüpfte Hugin durch die Tür.
Golon hatte wieder nur Augen für die Frauen. Sofort erblickte er Lady Victoria Steed in der Menge. Stolz schritt er auf sie zu und begrüßte sie herzlich. Doch sie schien anderweitig beschäftigt zu sein und ließ ihn mit den Worten "Ich kümmere mich später um dich mein Lieber." abblitzen. "Später wird es für Dich zu spät sein." entgegnete Golon, drehte sich um und ging. Aber Golon wäre nicht Golon, wenn ihn das davon abhalten würde eine Frau für den Abend zu finden. So machte er sich auf die Suche nach einer Dame, die es nicht auf seinen Geldbeutel abgesehen hat.
Und da erblickte er auch schon die Dame des Abends. Charmant wie immer gesellte er sich zu ihr und spendierte ihr ein paar Drinks. Sie schien die Gesellschaft Golons zu genießen. Schnell kamen sie sich näher und Golon erfuhr, dass ihr Name Lexi ist. Aus den Augenwickeln konnte Golon erkennen, dass Dryke und Bearok mit einem kleinen aufgesetzt freundlich wirkenden Mann auf eine Seitentür des Schankraums zugingen. Scarlet machte sich lautstark bemerkbar und wollte sie durch die Tür begleiten. Golon gab ihnen einen Zeichen ohne ihn zu gehen und widmete sich wieder dem Gespräch mit Lexi.
Hinter der Tür trafen Scarlet, Bearok und Dryke wieder auf Hugin, der sich im Keller schon etwas umgesehen hatte. Wex führte sie die Treppen hinab in einen großen Raum.
In der Mitte des Raums war eine Art Arena aufgebaut, in der sich zur Zeit ein groß gebauter Mensch gegen eine zweiköpfige Schlage behaupten muss. Die Menge feuerte mal den einen, dann den anderen Kontrahenten an. Unter lautem Geschrei wurden Wetten auf die Kämpfer platziert. Scarlet schien gefallen daran zu haben und platzierte ebenfalls die erste Wette. Auch Bearok gefiel der Spaß und feuerte die Kämpfer mit lautem Gebrüll an. Mit einem weit ausgeholten Schlag zerteilte der Mann in der Arena die Schlage, doch die zwei Teile der Schlage lebten weiter und so sah sich der Mann jetzt zwei Gegner gegenüber. Nach einiger Zeit war es dann die Schlange die mit ihren tödlichen Giftzähnen das Leben des Mannes ein Ende bereitete. Einige Helfer stürmten in die Arena und zogen den leblosen Körper heraus. Auf der anderen Seite kümmerten sich einige Heiler um die Schlange.
Wex ging in die Arena und ergriff das Wort: "Wer ist der nächste der sich hier und heute eine goldene Nase verdienen Will. Ganze 400 GM für denjenigen der es schaffte die Amhisbeana zu besiegen. Tretet hervor, seht doch, die Schlage ist schon schwach..." Dies lies sich Bearok nicht zweimal sagen schnappte sich sein Falchion und betrat die Arena. Begeisterung machte sich in Wex Gesicht breit. "Seht ihn Euch an. Ich habe gleich gewusst, dass ich hier einen mutigen Krieger vor mir habe, die Größe eines Mannes kann man nicht an seiner Länge festmachen."
In Bearoks Kopf tauchte eine Stimme auf: "Lass dir Zeit und versuche es nach einem harten Kampf aussehen zu lassen." Und so tat er es auch. Dryke und Scarlet nutzen den Kampf um ihre Kasse aufzubessern und platzierten Wetten auf Bearok. Nach einigem hin und her, ging dann aber schließlich die Schlange zu Boden. Wex betrat die Arena, riss Bearoks Arm nach oben und flüsterte ihm ins Ohr, dass er für weitere 400 GM jetzt aber noch das nächste Monster besiegen müsste, schließlich hatte er soeben eins seiner besten Kämpfer erledigt. Bearok ließ sich darauf ein und so wurde unter tosendem Applaus ein Eulenbär in die Arena geführt. Auch hier das gleiche Bild. Während Dryke und Scarlet auf Bearok wetten platzierten, spielte Bearok das Spiel des ungeschickten Kämpfers, der den Bären schließlich schwer gezeichnet mit einem "Zufallstreffer" besiegte. Zufrieden streichten Dryke, Scarlet und Bearok den Gewinn ein.
Nachdem sich die Aufregung gelegt hatte, sprachen sie nochmals mit Wex und gaben ihm zu verstehen, dass sie das Mitra-Amulett suchen und, dass sie umgehend zu benachrichtigen sind, wenn das Amulett irgendwo auftaucht oder angeboten wird. Wex bestätigte das er sich darum kümmern wird.
Auf dem Heimweg, stritten sich Bearok, Dryke und Scarlet noch ein wenig und die Gewinne des Abend, da Bearok der Meinung war, dass er doch der rechtmäßige Empfänger des Geldes sei. Schließlich konnte sie sich darauf einigen, das der Gewinn gerecht auf alle beteiligten aufgeteilt wird. Bearok schien darüber allerdings dennoch nicht erfreut.
Golon hatte Lady Lexi in der Zwischenzeit nach Hause ins Lordsquarter begleitet. Sie verabschiedete sie sich am Tor von ihm und versprach ihm, dass sie sich gewiss in drei Tagen auf dem großen Markt wiedersehen werden. Daraufhin machte sich Golon auf den Heimweg.
Kaum war Golon in Crowleys Haus angekommen, trafen auch die anderen Gefährten ein. Bearok bietete an die Wache zu übernehmen, Die anderen gingen auf die Zimmer.
Während Bearok alleine an der Tür wache hielt, schaute er sich immer wieder um. Er hatte keine große Lust dem Geist so schnell wieder zu begegnen. Wie kann Adyra hier alleine nur selenruhig schlafen, während jeden Moment der verfluchte Geist wieder auftauchen kann.
Die restliche Nacht verlief ganz zur Freude Bearoks ruhig.
Um 07:30 am morgen klopfte es an der Tür. Bearok öffnete und ein Mann in Rüstung stand vor ihm. "Wer sind Sie und was wollen Sie?" eröffnete Bearok. "Ich bin Baron Albert von Harlyn, Captain der Stadtwache. Ich habe beim Wachwechsel erfahren, dass hier nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein soll. Es wurde etwas gestohlen?". Bearok versuchte die Angelegenheit etwas herunter zu spielen, um den Baron wieder loszuwerden. Dieser lies sich jedoch nicht abwimmeln und verlangte einen ausführlichen Bericht. Daraufhin führte ihn Bearon herein, um ihm das Bild der verstorbenen Hausbewohnerin und das darauf befindliche Amulett zu zeigen, schließlich war es Ihr Geist der sie hier statt der Bediensteten begrüßte. Am Zimmer der Hausherrin angelangt, klopften Sie Adyra aus dem Bett, die den Baron im Morgenmantel begrüßte. Das schien dem Baron durchaus unangenehm zu sein, so dass er versuchte die Situation schnellstmöglich aufzulösen, doch Bearok führte ihn herein um ihm das Bild zu zeigen. Der Baron erkannte die Frau auf dem Bild und nannte sie Aleana Crowley und dass sie den Tot durch Asmodeusanhänger gefunden hatte, dies schien ihn durachaus zu berühren. "Was für ungeheuer." rief Bearok.
Samstag, 14. November 2015
Montag, 9. November 2015
Besuch bei Barnabas
Die Diener des Bösen beendeten den Stadtrundgang Gastenhalls mit der Einkehr in 2 Kneipen.
Scarlett und Baerok beschlossen, sich am nächsten Tag Gastenhalls nähere Umgebung anzuschauen. Vielleicht könnte man sogar ein paar seltene Giftpflanzen finden.
Der Abend in der Kneipe verlief problemlos. Man saß danach wieder in der besten Herberge der Stadt und aß zu Abend. Der Abend verlief ohne Auffälligkeiten.
Am Morgen ritten Scarlett und Baerok ins Umland. Es gab allerdings nur Eindrücke, Giftpflanzen waren nicht zu finden. Das ist natürlich so Nahe an einer Metropole schwierig. Golon machte Einkäufe für magische Gegenstände.
Der Tag verlief insgesamt ohne weitere Schwierigkeiten und man fand sich Abends mit einigem Argwohn in der Bibliothek ein. Dort wurden die Schergen zu Barnabas Thrain in den Keller geführt. Der Raum wurde von Überflüssigem Gesindel (2-3 Söldner) geräumt.
Das Gespräch verlief wie erhofft. Barnabus gab sich als Fünften zu erkennen und nahm die Tränen von Vetra Kali entgegen. Er begutachtete sie mit erheblichem Respekt. Er versprach sich um das Geschenk des Dämonenprinzes zu kümmern. Dann übergab Barnabus dem Neunten Geschenke. Jeder erhielt einen schwarzen Diamanten der auf das eiserne Amulett des Cardinal Thorn paßt. Jedes Mitglied des neunten Knotens fühlte kurz nach dem Einsetzen des Edelsteines eine neue Macht in das Amulett strömen. Jeder erwartet am nächsten Tag eine Steigerung seiner geistigen Stärke.
Außerdem hat Barnabas Thrain ein Haus in den Lords Quarters samt Dienerschaft organisiert. Das Crowley Herrenhaus.
Nach dem Gespräch mit Barnabus räumt der Neunte seine Zimmer in der Herberge und begibt sich zum neuen Anwesen. Während Regen und Gewitter einsetzen, erblicken die Mitglieder des neunten Zirkels das für sie bereitgestellte Herrenhaus. Es bietet sich ihnen ein ehrfurchtgebietender Anblick. Etwas zurückgesetzt hinter einem 3m hohen Eisenzaun steht eine graue Villa. Kein Licht ist an und es sieht gespenstisch aus. Wahrscheinlich sind die Diener nicht da, weil sie erst morgen mit ihren neuen Herren rechneten.
Der Schlüssel passt, man betritt das Haus. Drinnen ist alles alt, aber ein leichter stechender Geruch nach Putzmittel liegt in der Luft. Vor einer Treppe, die rechts und links gegenüber der großen Eingangstür ins Obergeschoss führt, steht eine Statue. Beim zweiten Hinsehen bemerken die Schergen, dass es eine Statue von Metras ist. Draußen blitzt es im passenden Moment. Aber der Neunte nimmt den Anblick entspannt auf. Golon spuckt sogar auf die Statue Eine mutige Tat, so einfach auf das Abbild einer Gottheit zu spucken. Aber Golon ist sich der Gunst von Asmodeus wohl bewusst.
Im zweiten Stock, auf der Suche nach Zimmern, Vorräten und Personal, wird der Neunte von einem Geist überfallen. Es handelt sich um den Geist einer Hohepriesterin von Mithra. Der Geist ist sehr aggressiv und schlägt durch seine Aura sogleich Adyra, Dryke und selbst Baerok in die Flucht. Scarlett und Golon stellen sich dem Geist. Dieser ist sehr mächtig und scheint auf der Suche nach etwas zu sein. Alle paar Sekunden verlangt er nach einem Etwas und bezichtigt die Anwesenden des Diebstahls. Doch der Neunte obliegt und zerstört den Geist. Zumindest temporär ist der Geist verschwunden.
Baerok ist total aus dem Häuschen Anscheinend war der Argwohn von Scarlett gegen Barnabas Thrain doch gerechtfertigt. Golon will sich sofort auf machen um den Verräter zu stellen und zu fünfteilen. Allerdings wird er von den anderen aufgehalten. Baerok bleibt in der Folge an der Eingangstür. Nur für den Fall der Verräter würde mit dem Söldnergesindel auftauchen um nach dem Neunten zu schauen.
Der Rest des neunten Zirkels durchstreift weiter das Gebäude. Schließlich findet man die Leiche eines Bediensteten vor einem komisch ausschauenden Durchgang. Anscheinend wurde hier ein Geheimgang geöffnet und eine Falle ausgelöst. Der Bedienstete wurde wahrscheinlich durch einen Eisschlag getötet. Am Ende des Geheimganges hinter der Geheimtür findet sich ein geheimer Raum mit einem Mithraschrein. Auf dem lag bis vor kurzem noch ein Gegenstand. Anscheinend war eine weitere Person anwesend als die Geheimtür geöffnet wurde. Diese muss nach dem Tod des Angestellten den geheimen Raum erforscht und den Gegenstand mitgenommen haben.
Baerok tippt auf Barnabus als geheime zweite Person. Das Komplott ist durchschaut ;) .
Man macht sich auf die Suche nach dem Dieb. Scarlett findet Spuren die nach Ihrer Aussage dem Dieb zugeordnet werden können. Wir folgen den Spuren durch Regen und Sturm zum Wachhaus des Lords Quarter. Da allerdings verliert sich die Spur. Ein Gespräch mit den Wachen bleibt erfolglos. Da denkt sich der Baerok: "Taugenixe. Einen edlen Zwerg auf einem Schlachtross samt Gefolge pupen sie an, aber sonst darf jeder rein und raus wie er will ohne das er sein Anliegen kundtun darf. Unter Asmodeus wäre sowas nicht passiert."
Adyra hatte auf die Spurensuchkunst von Scarlett von vorn herein nix gegeben und war bei Ankunft der anderen Mitglieder des Neunten bereit ein paar Zauber zu wirken um den gestohlenen Gegenstand wieder zufinden. Adyra hatte ein Gemälde entdeckt welches den Geist identifizierte. Auf dem detailgenauen Gemälde ist ein prächtiges Amulett abgebildet das die Mitrapriesterin um den Hals trägt. Mit dem Bild dieses Amulettes im Kopf will Adyra in der Lage sein den gestohlenen Gegenstand aufzuspüren.
Scarlett und Baerok beschlossen, sich am nächsten Tag Gastenhalls nähere Umgebung anzuschauen. Vielleicht könnte man sogar ein paar seltene Giftpflanzen finden.
Der Abend in der Kneipe verlief problemlos. Man saß danach wieder in der besten Herberge der Stadt und aß zu Abend. Der Abend verlief ohne Auffälligkeiten.
Am Morgen ritten Scarlett und Baerok ins Umland. Es gab allerdings nur Eindrücke, Giftpflanzen waren nicht zu finden. Das ist natürlich so Nahe an einer Metropole schwierig. Golon machte Einkäufe für magische Gegenstände.
Der Tag verlief insgesamt ohne weitere Schwierigkeiten und man fand sich Abends mit einigem Argwohn in der Bibliothek ein. Dort wurden die Schergen zu Barnabas Thrain in den Keller geführt. Der Raum wurde von Überflüssigem Gesindel (2-3 Söldner) geräumt.
Das Gespräch verlief wie erhofft. Barnabus gab sich als Fünften zu erkennen und nahm die Tränen von Vetra Kali entgegen. Er begutachtete sie mit erheblichem Respekt. Er versprach sich um das Geschenk des Dämonenprinzes zu kümmern. Dann übergab Barnabus dem Neunten Geschenke. Jeder erhielt einen schwarzen Diamanten der auf das eiserne Amulett des Cardinal Thorn paßt. Jedes Mitglied des neunten Knotens fühlte kurz nach dem Einsetzen des Edelsteines eine neue Macht in das Amulett strömen. Jeder erwartet am nächsten Tag eine Steigerung seiner geistigen Stärke.
Außerdem hat Barnabas Thrain ein Haus in den Lords Quarters samt Dienerschaft organisiert. Das Crowley Herrenhaus.
Nach dem Gespräch mit Barnabus räumt der Neunte seine Zimmer in der Herberge und begibt sich zum neuen Anwesen. Während Regen und Gewitter einsetzen, erblicken die Mitglieder des neunten Zirkels das für sie bereitgestellte Herrenhaus. Es bietet sich ihnen ein ehrfurchtgebietender Anblick. Etwas zurückgesetzt hinter einem 3m hohen Eisenzaun steht eine graue Villa. Kein Licht ist an und es sieht gespenstisch aus. Wahrscheinlich sind die Diener nicht da, weil sie erst morgen mit ihren neuen Herren rechneten.
Der Schlüssel passt, man betritt das Haus. Drinnen ist alles alt, aber ein leichter stechender Geruch nach Putzmittel liegt in der Luft. Vor einer Treppe, die rechts und links gegenüber der großen Eingangstür ins Obergeschoss führt, steht eine Statue. Beim zweiten Hinsehen bemerken die Schergen, dass es eine Statue von Metras ist. Draußen blitzt es im passenden Moment. Aber der Neunte nimmt den Anblick entspannt auf. Golon spuckt sogar auf die Statue Eine mutige Tat, so einfach auf das Abbild einer Gottheit zu spucken. Aber Golon ist sich der Gunst von Asmodeus wohl bewusst.
Im zweiten Stock, auf der Suche nach Zimmern, Vorräten und Personal, wird der Neunte von einem Geist überfallen. Es handelt sich um den Geist einer Hohepriesterin von Mithra. Der Geist ist sehr aggressiv und schlägt durch seine Aura sogleich Adyra, Dryke und selbst Baerok in die Flucht. Scarlett und Golon stellen sich dem Geist. Dieser ist sehr mächtig und scheint auf der Suche nach etwas zu sein. Alle paar Sekunden verlangt er nach einem Etwas und bezichtigt die Anwesenden des Diebstahls. Doch der Neunte obliegt und zerstört den Geist. Zumindest temporär ist der Geist verschwunden.
Baerok ist total aus dem Häuschen Anscheinend war der Argwohn von Scarlett gegen Barnabas Thrain doch gerechtfertigt. Golon will sich sofort auf machen um den Verräter zu stellen und zu fünfteilen. Allerdings wird er von den anderen aufgehalten. Baerok bleibt in der Folge an der Eingangstür. Nur für den Fall der Verräter würde mit dem Söldnergesindel auftauchen um nach dem Neunten zu schauen.
Der Rest des neunten Zirkels durchstreift weiter das Gebäude. Schließlich findet man die Leiche eines Bediensteten vor einem komisch ausschauenden Durchgang. Anscheinend wurde hier ein Geheimgang geöffnet und eine Falle ausgelöst. Der Bedienstete wurde wahrscheinlich durch einen Eisschlag getötet. Am Ende des Geheimganges hinter der Geheimtür findet sich ein geheimer Raum mit einem Mithraschrein. Auf dem lag bis vor kurzem noch ein Gegenstand. Anscheinend war eine weitere Person anwesend als die Geheimtür geöffnet wurde. Diese muss nach dem Tod des Angestellten den geheimen Raum erforscht und den Gegenstand mitgenommen haben.
Baerok tippt auf Barnabus als geheime zweite Person. Das Komplott ist durchschaut ;) .
Man macht sich auf die Suche nach dem Dieb. Scarlett findet Spuren die nach Ihrer Aussage dem Dieb zugeordnet werden können. Wir folgen den Spuren durch Regen und Sturm zum Wachhaus des Lords Quarter. Da allerdings verliert sich die Spur. Ein Gespräch mit den Wachen bleibt erfolglos. Da denkt sich der Baerok: "Taugenixe. Einen edlen Zwerg auf einem Schlachtross samt Gefolge pupen sie an, aber sonst darf jeder rein und raus wie er will ohne das er sein Anliegen kundtun darf. Unter Asmodeus wäre sowas nicht passiert."
Adyra hatte auf die Spurensuchkunst von Scarlett von vorn herein nix gegeben und war bei Ankunft der anderen Mitglieder des Neunten bereit ein paar Zauber zu wirken um den gestohlenen Gegenstand wieder zufinden. Adyra hatte ein Gemälde entdeckt welches den Geist identifizierte. Auf dem detailgenauen Gemälde ist ein prächtiges Amulett abgebildet das die Mitrapriesterin um den Hals trägt. Mit dem Bild dieses Amulettes im Kopf will Adyra in der Lage sein den gestohlenen Gegenstand aufzuspüren.
Sonntag, 1. November 2015
Auf nach Gastenhall
Bericht aus den infernalischen Bibliotheken von Agent
„Zugin“, Einsatz auf der materiellen Ebene, Talingard, derzeitige sterbliche
Vertragspartnerin „Adyra“:
"Kommandant, melde gehorsamst neuste Entwicklungen: Nach der
Schlacht von Ilsur teilte Kardinal Thorn meine Vertragspartnerin, mich, Agent
Hugin (ihr solltet auf seine Berichte nicht allzuviel geben Kommandant, ich
fürchte, seine Loyalität ist nicht über alle Zweifel erhaben) und Baerock (ich
berichtete bereits von diesem höchst bemerkenswerten Dunkelzwerg, seine Seele
würde einen guten Barbazu abgeben) dem neunten Knoten zugeteilt.
Der neunte Knoten besteht aus dem halb-elfischen Gefäß für
des Herren Macht der sich Golon nennt. Mir ist jedoch schleierhaft, wie er in
der Gunst des Fürst der Finsternis derart aufsteigen konnte. Nach ersten
Beobachtungen behandelt er seine Gefährten wie Gleichgestellte und scheint
beinahe freundschaftliche Zuneigung zu diesen empfinden. Ich frage euch
Kommandant, wann ist euch das letzte mal ein solcher Fall von führerischem
Totalversagen unter die Augen gekommen?
Ferner gehört ein Drachenblut, das auf den Namen Dryke hört,
zum Knoten. Derzeit kann ich noch wenig über ihn sagen. Er weiß seine Dinge für
sich zu behalten, scheint dem Gefäß aber freundschaftlich verbunden zu sein.
Die letzte im Bunde ist eine halb-elfische Baumbeschwörerin,
die auf den Namen Scarlett hört. Gibt sich bewusst dumm/fröhlich und nutzt ihre
weiblichen Reize und Kraft Ihrer Persönlichkeit, wie es einer Dienerin der
Dirnenköniginnen würdig wäre. Sie ist aber äußerst undurchschaubar. Werde Sie
wohl besonders im Auge behalten werden, bis ich weiß, ob Sie die Loyalität zur
Hölle über die der Bäume stellt.
Der Knoten berichtete, dass es gelungen sei, den Dämonenprinz Vetrakali-isst-die-Augen zu befreien und im Gegenzug die Tränen von Aklys, wenn ich es richtig verstanden habe dämonische Krankheit mit einer Art Bewusstsein, zu erhalten. Kardinal Thorn hat befohlen die Tränen nach Ghastenhall und dort Barnabas Thrain zu übergeben, welcher diese zum Einsatz bringen solle. In der Anlage übersende ich euch
eine Rekonstruktion der Befehle des Kardinals.
Kommandant, ich empfehle einen Osyluth zu aktivieren und die
Absichten des Kardninals zu erforschen. Kollaboration mit dem dämonischen
Feind? In den Kreisen der Höllen wurden Teufel schon für viel wenige gehäutet!
Es wurde eine Schiffspassage nach Ghastenhall gebucht. Die
Vertragpartnerin bewies einmal mehr Ihre Vorliebe mich als Spähposten
einzusetzen. In einiger Entfernung war ein kleineres Schiff mit Mastbruch
auszumachen. Das gesamte Schiff hatte eine magische Aura. Ein Überlebender an
Bord, der furchtbar nach „Gutmensch“ roch. Das Gefäß entlarvte mit des Fürsten
Macht das gesamte Gefährt als Illusion. In der Tat handelte es sich um eine
Falle von Aboleth, die auf Sklavenfang waren. Der 9. Knoten ist hierauf jedoch
nicht reingefallen und konnte die Aboleth durch Demonstration von der Machten
von Waffen und Magie vertreiben, wobei die Barbazu-Seele eines dieser
Ungeheuer erschlug.
Die weitere Reise verlief ohne größere Zwischenfälle, wenn
man vom fast schon widerlichen Kranzbuckeln vor dem sterblichen 9 Knoten
absieht. Dort einigte man sich auf folgende Tarnidentitäten:
Vertragspartnerin: Samara Tarell, menschliche Gelehrte für
Sagen, Legenden und Geschichte
Barbazu-Seele: Kinkitz Grunwald, zwergischer
Krieger-Händler, der die Befehle gibt
das Gefäß: Edward Blacksmith, menschlicher Leibwächter des
Grunwald
die Undurchschaubare: elfische Schneiderin Shael Rubinstern
Das Drachenblut: Leopold, ein zerzauster Kräutersammler
In der Stadt angekommen wurde nicht der Befehl des Kardinals
umgehend ausgeführt, sondern statt dessen in der Herberge „Zum goldenen Lamm“
im nobelsten Viertel der Stadt, dem Lord´s Quarter, bezogen. Eine solche
Nachlässigkeit hätte mit neun Peitschenhieben bestraft werden sollen! Doch
statt dessen wurde gefeiert und geprasst, wobei meine Vertragspartnerin sich
früh zurückzog und mich und Agent Hugin mitnahm.
Das Gefäß erschien am nächsten Vormittag viel zu spät und in
mäßiger Verfassung. Nochmal Kommandant, wie kann ein Sterblicher mit so wenig
Selbstdisziplin nur soweit in der Gunst des Herrn der Hölle aufsteigen? Es
folgte ein Besuch in der Bibliothek, wobei ich mich hier nur auf die Aussagen
von Agent Hugin verlassen kann, da ich selbst nicht zugegen war. Dieser
murmelte nach Nennung der Losung irgendetwas davon, dass wenn man Wissen suche,
man sich morgen Abend zum Symposium im unteren Lesesaal einfinden solle.
Den Rest des Tages wurde von den Anderen mit einer Stadtbesichtigung verbracht, während ich mich in der Herberge mit der Bewachung des Gepäcks verbringen „durfte“.
Den Rest des Tages wurde von den Anderen mit einer Stadtbesichtigung verbracht, während ich mich in der Herberge mit der Bewachung des Gepäcks verbringen „durfte“.
Sobald ich weitere Neuigkeiten habe und die Gelegenheit günstig ist, werde ich euch erneut berichten Kommandant.
Möge das ewige Reich des Fürsten der Hölle kommen und ewige
Ordnung und Frieden bringen!"
Sonntag, 25. Oktober 2015
Ein neuer Auftrag
Irgendwann siegte unsere Neugier und wir machten uns über den Brief des Kardinals her...
Für meinen Neunten
Seit dem Tag an dem Ihr auf meiner Türschwelle erschienen seid, dreckig, fast verhungert habe ich großes Potential gesehen, und heute habt Ihr bewiesen, dass ich mich nicht in euch getäuscht habe. Ihr habt das Geschenk des Dämonen. Ihr hättet mich nicht stolzer machen können. Ihr haltet eine schreckliche Waffe in euren Händen, nun werden wir sie benutzen
Bringt Sie so schnell wie möglich nach Ghastenhall. Sucht Barnabas Thrain den Meister des Stygischen Knotens sobald Ihr dort seid. Er wird euch in der Bibliothek von Ghastenhall erwarten. Fragt ihn wem er dient er wird euch „nur dem Wissen“ antworten. Ja, er ist ein Priester von Mitra, aber fürchtet euch nicht – den Er hat die Macht unseres Weges erkannt. Gebt das Geschenk in Thrains Hände. Er hat Agenten welche die Tränen dorthin bringen werden wo sie Ihr gutes Werk bestens vollbringen können. Im Austausch hat er auch etwas für euch – ein Zeichen meiner Dankbarkeit.
Dann Befehle ich euch; wartet in Ghastenhall. Vermeidet die Augen unseres Feindes. Ihr habt einen Monat um zu rasten euch zu erholen und neue Kraft für die kommenden Aufgaben zu sammeln. Nutzt diese Zeit gut denn die kommende Mission wird die schwerste bisher werden.
Die Tränen von Achlys sind ein Skalpell, meine Neunter, und es wird den Glauben an Mitra aus dem Herz von Talingarde herausschneiden. Wenn der Monat vorüber ist wird Tiadora euch zu einer Unterredung mit Fire-Axe bringen. Er Wird euch den Kern einer Armee geben. Erweitert Sie! Recrutiert alle die euch helfen können und wenn eure Armee dann Kampfbereit ist werdet Ihr, bei Einbruch des Winters, zum Tal von Valtaerna Marschieren. Zur Heiligsten Stätte in ganz Talingarde.
Sie werden keine Angriff im Winter erwarten. Zerstört den Wachturm der geheiligten Brücke, fallt in dieses Tal ein und nutzt die gnadenlosen Winter um alle in diesem heiligen Tal zu vernichten. Hinterlasst keine Überlebenden und lasst es aussehen wie einen Bugbear überfall. Schändet das heilige Herz in der Kathedrale wo sich Mitras Geschöpfe manifestieren. Wenn die Zeit des Winters endet werden sich die Tränen über ganz Talingarde ausgebreitet haben, und die Menschen werden mit dem Wunsch nach Heilung zu den einfältig lächelnden Mitrapriestern rennen und um Erlösung bitten. Aber sie werden in Eurem Fahrwasser nur Tod und Verderben findet, mein Neunter.
Tut wie ich euch Befohlen habe und die Zeit unseres Sieges rückt näher. Verinnerlicht diese Zeilen und verbrennt diesen Brief.
-Thorn
Nachdem wir nun wissen, dass es noch härter werden wird und wir noch lange nicht zur Ruhe kommen werden, sondern umgehend über Farholde eine Passage Richtung Ghastenhall suchen müssen, bescherte Golon uns allen mittels kurzer Rast eine erholsame kurze Ruhepause in der Kraft und frische Zauber für den kommenden Tag schöpfen können.
In Farhold angekommen wird eine Herberge bezogen und gefeiert, gezecht und sich des Lebens gefreut. Baerock vergiftet „aus versehen“ einen uns unbekannten Saufkumpan bei irgend einem zwergischen Trinkspiel.
Am nächsten Morgen wird nach einem Frühstück beschlossen, dass Scarlet zusammen mit Dryke Erkundigungen einziehen, wie wir schnellstens nach Ghastenhall kommen können. Lady Adyra wünscht eine bequeme Reisemöglichkeit und steuert dem Erkundungstrupp eines Ihrer Äffchen bei, welches dann sogleich Scarlett als sein neues „Reittier“ auserkoren hat.
Diese drei suchen Lady Marsten auf und erfahren, dass sie in Kürze ein Schiff mit Waren gen Osten und zur inneren See absenden wird.
Die „Grüntanne“ liegt bereits im Hafen von Farholde, wie auch etwa 8 weitere Handelsschiffe. Waren werden gelöscht und gestaut.
Den Kapitän finden wir recht angetrunken in einer Hafenkneipe. Dryke provoziert den Wirt aber es gelingt eine Eskalation zu umgehen.
Der Kapitän der Grüntanne wird flugs auf ein Zimmer der Kaschemme gelotst, ausgenüchtert und soweit nötig über unsere Wünsche in Kenntnis gesetzt. Der Kapitän nennt seinen Preis und Scarlett verneint seine gierige Forderung. Scarlett lässt sich nicht anmerken, dass dieses Schiff die optimale Lösung Ihres Problems ist. Die geplante Route ist perfekt, die Unterbringungsmöglichkeiten an Bord mehr als akzeptabel. Nach kurzem Gefeilsche verlässt der Kapitän das Zimmer mit den Worten: „Ihr könnt es Euch ja überlegen, ihr wisst wo Ihr mich findet.“
Die Drei wenden sich sodann dem Büro des Hafenmeisters zu. Ein weiteres Schiff scheint einige Tage nach der Grüntanne in die richtige Richtung abzulegen. An Bord dieses Schiffes treffen wir einen sehr hormongesteuerten Kapitän, der wohl Scarlett überall hin bringen würde, und sicher plant, ihre Begleiter bei der ersten Gelegenheit über Bord zuwerfen, denn seine Äußerungen sind einfach zu durchschaubar.
Wieder zurück in unserer Herberge werden beide Optionen besprochen, die Übernahme des zweiten Handelsschiffes indem man seinen Kapitän verschwinden lässt, wird jedoch schnell verworfen und man ist sich schließlich einig, mit alle Mann, Zwerg und Pferd ruhig, bequem und unauffällig mit der Grüntanne nach Ghastenhall reisen zu wollen.
Ritual abgeschlossen
Diese letzte Woche des Rituals, um die Ketten eines vor langer Zeit gebannten
Dämonenfürsten zu sprengen, zerrte schmerzhaft an unseren Nerven.
Beinahe täglich sehen wir uns nun zunehmend stärkeren Angriffen der „guten“ Kräfte ausgesetzt. „Paladine und silberne Drachen“, murmelte Scarlett und spuckte verächtlich auf den mit Staub, Blut und Kampfesspuren übersäten Boden vor der Geheimtür, dann folgte Sie Ihren Gefährten hoch ins Sanktum.
Hier versorgten Sie alle gegenseitig weitere Wunden und besprachen das nun bevorstehende finale Ritual.
Alle waren sich sicher, dass auch dieser vorerst letzte Schritt, um die gestellte Aufgabe des Kardinals zu vollenden und in den Besitz der Tränen von Achlys zu gelangen, nicht ohne Zwischenfälle, Schmerz und Kampf über die Bühne gehen würde.
Voller Zuversicht gaben alle noch ein letztes Mal ihr Bestes, um diese Ereignis vorzubereiten und in aller Augen konnte man nicht nur Entschlossenheit lesen, sondern auch Dankbarkeit, dass diese vielen langen Tag in der waldigen und felsigen Einöde des Horns von Abbadon nun ein Ende finden würden.
Scarlett und Naramis feixten herum, dass es sicher das beste sei, schnell und weit zu laufen, sollte das Ritual einen unerwarteten Verlauf nehmen und der Dämonenfürst nicht auf unseren Schlachtplan hereinfallen.
Als der Moment des letzten Gebetsrituals nahte, näherte Golon sich dem Opferaltar im Sanktum. Scarlet war ausersehen, die Verhandlungen mit dem Dämonenfürsten zu führen und nahm ihren Platz neben Golon ein. Der Rest des neunten Knotens verteilte sich strategisch im Sanktum, bereit auf alle erdenklichen Angriffe von Innen wie Außen entschlossen zu reagieren. Amulette und Schutzzauber wurden aktiviert und auch der Golem wurde von Varuka platziert und eingewiesen.
Dann erhob sich Golons erhabene Stimme zu der inzwischen allseits bekannten Litanei. Das dritte und entscheidende Herz verließ dabei noch heftig schlagend den Brustkorb unserer Geisel aus der Familie des Siegers. Unheiliges Wasser spritzte über die silbernen Ketten der Statue Vetra Kalis.
Eine Sekunde absoluter Stille, dann durchfuhr ein stechender Schmerz alle Anwesenden, manche trugen schwere manche aber auch nur leichtere Wunden davon.
Umgehend vernahmen wir in klarster Gemeinsprache die Stimme des nun leibhaftig anwesenden Dämonenfürsten Vetra Kali isst die Augen....und wie erwartet verlangte er eben genau nach diesen Augen.
Scarlet antwortete ihm, dass wir die Augen haben und bereit sind, sie zu übergeben, der Dämonenfürst versprach dafür jeweils einen Wunsch zu erfüllen.
Das erste Auge wechselte für das Versprechen, er möge uns nun und in aller Zeit keinerlei irgendwie geartetes Leid zufügen den Besitzer und wurde umgehend verschlungen, nur um sofort in einer der bis dahin leeren Augenhölen Vetra Kalis wieder aufzutauchen und uns anzustarren.
Das zweite Auge ging im Austausch für die Tränen von Achlys den selben Weg, nachdem der Dämonenfürst hinterfragt hatte, wozu wir diese mächtige Waffe bräuchten und wir zusagten diese zu den Menschen zu bringen.
In seiner Euphorie und Siegesgewissheit verlangte der Dämon umgehend nach dem dritten und letzten Auge, wofür er ebenfalls einen Wunsch gewähren würde. Kaum blickte auch dieses letzte Auge auf uns herab, sprach Scarlet es aus: „Unser dritter und letzter Wunsch an Dich ist, Du Vetra Kali, Dämonenfürst und Herr der Schmerzen, mögest sofort und unwiederbringlich auf Deine Heimatebene zurückkehren!“
Unter einem dämonischen Gebrüll verschwand er in einer übel riechenden Wolke.....es dauerte einen kurzen Moment, bis alle Anwesenden begriffen, dass dieses komische Beben unter unseren Füßen nicht nur ein Effekt der gerade erlebten Umstände war.
Das gesamte Horn von Abbadon wurde mehrfach erschüttert und war vollkommen instabil. „Schnell raus“ riefen Dryke und Naramis fast zeitgleich.
„Wir müssen die Söldner unten auch retten“ warf Dryke ein.
Geistesgegenwärtig bekamen alle Anwesenden Flugzauber von Dryke oder Luftwegzauber von Scarlet, um sich weiterhin zügig durch die bebenden Hallen bewegen zu können. In heillosem Durcheinander stürmten wir zu den Söldnern und mit diesen zusammen hinaus, um uns sammelten beim weit entfernten Teleportwäldchen zu sammeln.
Erleichtert stellten wir fest, dass niemand außer dem Golem fehlte. Unsere Söldner bekamen den versprochenen Lohn und wurden aus dem Dienst entlassen.
Zu unserer Freude erklärte die Hexenmeisterin Traja deMarco, sich uns zukünftig anschließen zu wollen.
Scarlet erschuf einen Hain der Erholung in dem der 9 Knoten sodann das Siegel des Kardinals erbrach.
Anstelle des Kardinals erscheint zu unserer Überraschung Tiadora.
Auf ihre Frage, welche Hilfe wir benötigen würden, berichtet Golon mit inbrünstigem Stolz, dass die Aufgabe erfolgreich abgeschlossen ist und wir im Besitz der Tränen von Achlys sind.
Nun ist die Überraschung auf Tiadoras Seite.
Sie lässt sich die dämonische Flasche übergeben und verschwindet, um fast zeitgleich in Begleitung zweier Fremder wieder zu erscheinen.
Zunächst übergibt sie Golon einen versiegelten Brief, des Kardinals.
Dann fordert Sie Naramis und Varuka auf, mit Ihr zu kommen, da der Kardinal andere Aufgaben für sie vorgesehen habe. Tiadora tritt einen Schritt beiseite und deutet auf Ihre zwei Begleiter:“Im Gegenzug sendet Euch der Kardinal diese zwei Streiter.“
Unter herzlichen Gesten verabschieden sich alte Freunde, Golons letztes Bier rinnt die Kehlen hinab und Naramis opfert etwas seines köstlichen Weines, dann sind Tiadora, Varuka und Naramis verschwunden.
Vorsichtig begutachten sich die beiden Parteien. Dryke scheint den frisch angekommenen, glatzköpfigen Zwerg aus Zeiten, als er allein für Feueraxt im Einsatz war zu kennen.
Golon lieferte sich einen recht reserviert wirkenden verbalen Schlagabtausch mit diesem Zwerg, der kein Zwerg sondern ein Tiefenzwerg zu sein behauptete. Sein Name ist Baerock und wenn man ihn mit diesem kleinen Rinnsal sabbernden Speichels im Mundwinkel neben diesen imposanten Recken wie Dryke, Naramis oder Scarlet stehen sah, dann kam man kaum umhin ihn als abgrundtief hässlich zu empfinden.
Seine geifernd gierigen Blicke, mit denen er mehrfach Scarlets Hüggli kommentierte blieben unbeachtet, aber einiges an Sympathie erntete Baerock, als er die Vermutung äußerte, Drykes komisch schuppige Haut könne auf eine Verwandschaft mit Lurchen hinweisen.
Unsere andere neue Begleitung eine recht hübsche rothaarige Menschenfrau nennt sich Adyra und hat ihrerseits noch zwei Vertraute, Wesen in Affengestalt die ihr zumeist auf den Schultern sitzen und mit Ihr zu kommunizieren scheinen.
Beinahe täglich sehen wir uns nun zunehmend stärkeren Angriffen der „guten“ Kräfte ausgesetzt. „Paladine und silberne Drachen“, murmelte Scarlett und spuckte verächtlich auf den mit Staub, Blut und Kampfesspuren übersäten Boden vor der Geheimtür, dann folgte Sie Ihren Gefährten hoch ins Sanktum.
Hier versorgten Sie alle gegenseitig weitere Wunden und besprachen das nun bevorstehende finale Ritual.
Alle waren sich sicher, dass auch dieser vorerst letzte Schritt, um die gestellte Aufgabe des Kardinals zu vollenden und in den Besitz der Tränen von Achlys zu gelangen, nicht ohne Zwischenfälle, Schmerz und Kampf über die Bühne gehen würde.
Voller Zuversicht gaben alle noch ein letztes Mal ihr Bestes, um diese Ereignis vorzubereiten und in aller Augen konnte man nicht nur Entschlossenheit lesen, sondern auch Dankbarkeit, dass diese vielen langen Tag in der waldigen und felsigen Einöde des Horns von Abbadon nun ein Ende finden würden.
Scarlett und Naramis feixten herum, dass es sicher das beste sei, schnell und weit zu laufen, sollte das Ritual einen unerwarteten Verlauf nehmen und der Dämonenfürst nicht auf unseren Schlachtplan hereinfallen.
Als der Moment des letzten Gebetsrituals nahte, näherte Golon sich dem Opferaltar im Sanktum. Scarlet war ausersehen, die Verhandlungen mit dem Dämonenfürsten zu führen und nahm ihren Platz neben Golon ein. Der Rest des neunten Knotens verteilte sich strategisch im Sanktum, bereit auf alle erdenklichen Angriffe von Innen wie Außen entschlossen zu reagieren. Amulette und Schutzzauber wurden aktiviert und auch der Golem wurde von Varuka platziert und eingewiesen.
Dann erhob sich Golons erhabene Stimme zu der inzwischen allseits bekannten Litanei. Das dritte und entscheidende Herz verließ dabei noch heftig schlagend den Brustkorb unserer Geisel aus der Familie des Siegers. Unheiliges Wasser spritzte über die silbernen Ketten der Statue Vetra Kalis.
Eine Sekunde absoluter Stille, dann durchfuhr ein stechender Schmerz alle Anwesenden, manche trugen schwere manche aber auch nur leichtere Wunden davon.
Umgehend vernahmen wir in klarster Gemeinsprache die Stimme des nun leibhaftig anwesenden Dämonenfürsten Vetra Kali isst die Augen....und wie erwartet verlangte er eben genau nach diesen Augen.
Scarlet antwortete ihm, dass wir die Augen haben und bereit sind, sie zu übergeben, der Dämonenfürst versprach dafür jeweils einen Wunsch zu erfüllen.
Das erste Auge wechselte für das Versprechen, er möge uns nun und in aller Zeit keinerlei irgendwie geartetes Leid zufügen den Besitzer und wurde umgehend verschlungen, nur um sofort in einer der bis dahin leeren Augenhölen Vetra Kalis wieder aufzutauchen und uns anzustarren.
Das zweite Auge ging im Austausch für die Tränen von Achlys den selben Weg, nachdem der Dämonenfürst hinterfragt hatte, wozu wir diese mächtige Waffe bräuchten und wir zusagten diese zu den Menschen zu bringen.
In seiner Euphorie und Siegesgewissheit verlangte der Dämon umgehend nach dem dritten und letzten Auge, wofür er ebenfalls einen Wunsch gewähren würde. Kaum blickte auch dieses letzte Auge auf uns herab, sprach Scarlet es aus: „Unser dritter und letzter Wunsch an Dich ist, Du Vetra Kali, Dämonenfürst und Herr der Schmerzen, mögest sofort und unwiederbringlich auf Deine Heimatebene zurückkehren!“
Unter einem dämonischen Gebrüll verschwand er in einer übel riechenden Wolke.....es dauerte einen kurzen Moment, bis alle Anwesenden begriffen, dass dieses komische Beben unter unseren Füßen nicht nur ein Effekt der gerade erlebten Umstände war.
Das gesamte Horn von Abbadon wurde mehrfach erschüttert und war vollkommen instabil. „Schnell raus“ riefen Dryke und Naramis fast zeitgleich.
„Wir müssen die Söldner unten auch retten“ warf Dryke ein.
Geistesgegenwärtig bekamen alle Anwesenden Flugzauber von Dryke oder Luftwegzauber von Scarlet, um sich weiterhin zügig durch die bebenden Hallen bewegen zu können. In heillosem Durcheinander stürmten wir zu den Söldnern und mit diesen zusammen hinaus, um uns sammelten beim weit entfernten Teleportwäldchen zu sammeln.
Erleichtert stellten wir fest, dass niemand außer dem Golem fehlte. Unsere Söldner bekamen den versprochenen Lohn und wurden aus dem Dienst entlassen.
Zu unserer Freude erklärte die Hexenmeisterin Traja deMarco, sich uns zukünftig anschließen zu wollen.
Scarlet erschuf einen Hain der Erholung in dem der 9 Knoten sodann das Siegel des Kardinals erbrach.
Anstelle des Kardinals erscheint zu unserer Überraschung Tiadora.
Auf ihre Frage, welche Hilfe wir benötigen würden, berichtet Golon mit inbrünstigem Stolz, dass die Aufgabe erfolgreich abgeschlossen ist und wir im Besitz der Tränen von Achlys sind.
Nun ist die Überraschung auf Tiadoras Seite.
Sie lässt sich die dämonische Flasche übergeben und verschwindet, um fast zeitgleich in Begleitung zweier Fremder wieder zu erscheinen.
Zunächst übergibt sie Golon einen versiegelten Brief, des Kardinals.
Dann fordert Sie Naramis und Varuka auf, mit Ihr zu kommen, da der Kardinal andere Aufgaben für sie vorgesehen habe. Tiadora tritt einen Schritt beiseite und deutet auf Ihre zwei Begleiter:“Im Gegenzug sendet Euch der Kardinal diese zwei Streiter.“
Unter herzlichen Gesten verabschieden sich alte Freunde, Golons letztes Bier rinnt die Kehlen hinab und Naramis opfert etwas seines köstlichen Weines, dann sind Tiadora, Varuka und Naramis verschwunden.
Vorsichtig begutachten sich die beiden Parteien. Dryke scheint den frisch angekommenen, glatzköpfigen Zwerg aus Zeiten, als er allein für Feueraxt im Einsatz war zu kennen.
Golon lieferte sich einen recht reserviert wirkenden verbalen Schlagabtausch mit diesem Zwerg, der kein Zwerg sondern ein Tiefenzwerg zu sein behauptete. Sein Name ist Baerock und wenn man ihn mit diesem kleinen Rinnsal sabbernden Speichels im Mundwinkel neben diesen imposanten Recken wie Dryke, Naramis oder Scarlet stehen sah, dann kam man kaum umhin ihn als abgrundtief hässlich zu empfinden.
Seine geifernd gierigen Blicke, mit denen er mehrfach Scarlets Hüggli kommentierte blieben unbeachtet, aber einiges an Sympathie erntete Baerock, als er die Vermutung äußerte, Drykes komisch schuppige Haut könne auf eine Verwandschaft mit Lurchen hinweisen.
Unsere andere neue Begleitung eine recht hübsche rothaarige Menschenfrau nennt sich Adyra und hat ihrerseits noch zwei Vertraute, Wesen in Affengestalt die ihr zumeist auf den Schultern sitzen und mit Ihr zu kommunizieren scheinen.
Donnerstag, 1. Oktober 2015
Die letzte Woche des Rituals
Erster Tag (Tag 217 des Rituals)
Als die letzte Woche des Rituals anbricht, erschüttert ein Erdbeben das Horn. Verschiedene Wände brechen zusammen, ein Aufenthaltsraum wird verschüttet. Auch die Säulen die das Sanctum versperren und einige Mauern darin brechen zusammen.Schnell mussten die Mannschaftsräume, der Essensaal, das Bordell neu aufgeteilt werden. Die Verbündeten wurden ebenfalls neu instruiert, sich von Wänden fernzuhalten.
Alle Helden und deren Verbündete gewinnen durch dieses Erlebnis eine ganze Menge Erfahrungen.
Zweiter Tag (Tag 218 des Rituals)
Gerade als Golon mit dem mitternächtlichen Gebet vor der Vetra-Kali Statue fertig ist, trifft ihn ein Blitz mitten in den Rücken. Er schreit auf vor Schmerzen, und gibt Alarm. Der Wachposten am anderen Ende der Treppe kann die Anweisungen allerdings nicht verstehen, dennoch gibt er weiter, dass etwas im Sanctum vorgeht.Golon versucht sich hinter die Balustrade zu verschanzen, als ein weiter Blitz ins Sanctum einschlägt, diesmal trifft es den Golem. Golon schreit nochmals die Treppe hinunter, um die Alarmkette zu starten. Zeitgleich schnappt er sich seinen Heilstab und versucht seine Blessuren zu behandeln. Erneut schlägt ein Blitz in den Golem ein. Golon gibt der Lillenth den Befehl hinaus zu fliegen und die Kreatur anzugreifen, was diese aus sogleich ausführt. In der Zwischenzeit ist der Alarm auch bei den anderen angekommen, sie machen sich sofort auf den Weg ins Sanctum. Waruka, der im Sanctum schlief, wird ebenfalls wach,
Golon macht sich unsichtbar um das Wesen genau zu beobachten. Er erkennt, dass es sich höchstwahrscheinlich um einen Agathion handelt.
Plötzlich fliegt das Wesen ins Sanctum und entreißt der Statue ein Auge. Geschockt versucht Golon den Agathion aufzuhalten in dem er mit Asmodeus Kräften eine unheilige Plage beschwört, jedoch misslingt das. Der Agathion schleudert erneut einen Blitz auf Golon. Mittlerweile ist auch Waruka in den Kampf verwickelt und versucht das Monster zu schwächen. Der Golom wirft eine Bombe nach der anderen auf den Agathion, der macht jedoch nicht die Anstellten zu Boden zu gehen. Golons versuch den Agathion an der Bewegung zu hindern wird wieder mit einem Blitz beantwortet - Golon geht zu Boden.
Mittlerweile sind auch Naramis und Dryke im Sanctum angekommen und eröffnen den Kampf. Dryke trifft das Monster mit einem sengenden Strahl. Naramis leistet geistigen Beistand. Nach einigen schweren Treffern geht der Agathion endlich zu Boden. Scarlet wird gerufen um Golon von seinen schweren Wunden zu heilen. Waruka schnappt sich das Auge und setzt es wieder in die Statue ein.
Dritter Tag (Tag 219 des Rituals)
Die Nacht verlief ruhig, nachdem der Agathion geschlagen war. Golon wurde am morgen nochmals von Scarlet versorgt und kam langsam wieder zu Kräften.Kaum war Golons Lebensenergie wieder regeneriert, fasste er den Entschluss den Agathion als schnellen Zombie in die Dienste der Gruppe aufzunehmen. Der Zauber verfehlte seine Wirkung nicht. Er befahl dem Zombie den Eingang des Sacntum zu bewachen und jeden Gegner sofort anzugreifen.
Beim gemeinsamen Frühstück wurde das geschehene besprochen und die Pläne für den Tag beschlossen.
Naramis und Dryke teleportierten sich über den Thron nach draußen um einge Kräuter zu sammeln. Naramis benötige diese um den geplanten Beschwörungszauber der Feenwesen auf seine Fledermaus zu wirken. Zu Glück passierte auf dem Ausflug nichts und die kamen wohlbehalten zurück ins Horn.
Alsdann besuchte Naramis die Totenhalle der Boggarts um dort den Zauber auf seine Fledermaus zu wirken. Kaum hatte er mit der Beschwörung begonnen, hörte er Schreie und Kampfeslaute aus dem Boggartdorf. Er musste den Zauber abbrechen und lief zum Boggartdorf. Was er dort sah versetzte ihn in Panik. Trotzdem behielt er einigermaßen den Kopf und schlich sich, auf federleichten Füßen, hinter den Behausungen der Boggarts zum zweiten Ausgang aus der Höhle. Er lief direkt nach Oben um die anderen zu alarmieren. Dryke brachte das geschehen auf das Auge damit alle sehen konnten was unten in der Höhle vor sich ging. Golon erkannte das Wesen als Matschelementar. "Feuer, nutzt Eure Macht des Feuers um dieses Wesen zu zerstören.", riet Golon.
Also machten sich Dryke, Golon und Naramis kampfbereit. Scarlett übernahm die Wache an den Augen.
Auf dem Weg nach unten wurden alle zur Verfügung stehenden göttliche und magische Hilfe genutzt um die Gruppe vor den größten Gefahren zu schützen.
Sie beschlossen die Kreatur direkt am Ende des Tunnels anzugreifen. Dort angekommen eröffnete Dryke das Feuer und spuckte dem Gegner eine Feuerwolke an dem Kopf. Naramis schwang sein Rapier und schien das Wesen damit durchaus zu beeindrucken.
Der Elementar verteidigte sich und traf Dryke mit seinen Tentakeln. Drykes gewirkter Zauber verpuffte dabei. Plötzlich durchzog ein roter Schimmer den Raum und eine mächtige Explosion negativer Energie kam über das Wesen und zeichnete es deutlich. Wieder rammte Naramis sein Rapier in die schwabbelnde Masse, allerdings schien es sich daran nicht sonderlich zu stören und griff Dryke erneut an. Der Antwortete mit dem nächsten Feuerodem. Der Elementar ging schließlich zu Boden, als Golon erneute die Macht Asmodeus anrief und den Raum mit der negativen Energie der Hölle erfüllte.
Vierter Tag (Tag 220 des Rituals)
Um Mitternacht wurde es wieder Zeit für das alltägliche Ritualgebet. Golon machte sich gerade daran das Gebet zu sprechen, als aus dem nichts sechs hundeartige Wesen um ihn herum auftauchten. Zum Glück waren sie diesmal auf ungebetene Gäste vorbereitet und Scarlet deckte Golon den Rücken. Kurz nachdem die Kreaturen erschienen, blies Golon ins Alaramhorn und alarmierte somit seine Mitstreiter.Scarlet erkannte die Wesen und rief: "Das sind Hunde von Tindalos, Dämonenwesen einer anderen Ebene. Nehmt euch vor ihnen in acht."
Noch verhielten sich die Hunde ruhig, es herrschte eine angespannte Ruhe, bis Dryke aus dem Hintergrund ein Feuerodem spuckte. Golon nahm das zum Anlass um seine negative Energie auf die Hunde zu fokussieren, ein roter Schimmer trat aus seinen Handflächen und eine Energiewolke umgab ihn. Einige der Hunde erlitten sichtbare Verletzungen und antworteten ihrerseits mit wütenden Angriffen. Trotz des Schutzes durch Asmodeus erlitt Golon schwere Wunden, doch er stellte sich weiter dem Kampf. Aus dem Hintergrund trat Grumblejack hervor und stürtze sich in den Kampf, mit seiner ganzen Kraft schlug er auf die Hunde ein, doch diese waren zäher als erwartet und Schlugen ebenso hart wieder zurück.
Die verließen Ihre Aufstellung und teilten sich jetzt auf Golon, Grumblejack und Dryke auf. Auch der zuvor erschaffene Agathionzombie griff ins Geschehen ein. Er konnte einen der Hunde davon abhalten weiter auf Golon einzuwirken, jedoch hielt er den Angriffen des Hundes nicht lange Stand und ging nach einigen Treffern zu Boden. Naramis stürtze beim Versuch seinen Verbündeten beizustehen über die überall verstreuten Trümmer der Wände. Die Hunde erwiesen sich als überaus Robust und noch immer konnte kein Hund erledigt werden. Golon beschwörte immer wieder die Kräfte der Dunkelheit. Der erste Hund ging zu Boden, als Dryke erneut seinen Feuerodem spuckte. Nach einigen schweren Treffern ging Golon schließlich zu Boden, Scarlet sprang ihm sofort zur Hilfe und wirkte einen Heilzauber. Mit Hilfe Scarlet zuvor gewirkten Segen, konnte Golon, ohne vom Feind behelligt zu werden, aufstehen und sich aus dem Kampf zurückziehen. Scarlet raubte einem der Hunde die letzte Lebenskraft.
Grumblejack musste sich auch aus dem Kampf zurückziehen und flog direkt zu Waruka, der schon mit seinen heilenden Händen auf ihn wartete. Frisch gestärkt zog Grumblejack wieder in den Kampf und erschlug zwei weitere Hunde.
Schließlich konnte Dryke die restlichen Hunde ebenfalls zu Asche verwandeln.
Nachdem die Wunden geheilt und sich die Anspannung gelegt hatte, vollendete Golon das mitternächtliche Ritual. Bis zum Mittag blieb es ruhig. Golon nutzte seine Kräfte, damit seine Mitstreiter ihre Kräfte trotz der kurzen Rast vollständig regenerieren konnten.
Gegen Mittag erreichte eine telepathische Nachricht alle Mitglieder des 9. Knotens: "Silberner Drache greift das Horn an, 3. Ebene, Werden das Horn schützen." Alle waren sich sofort einig, das die Nachricht von Hexor oder Vexor kommen musste. Sofort machten sie sich bereit um ihnen beizustehen und das Horn und das Ritual zu verteidigen. Auf dem Weg nach unten drangen die Kampfgeräusche und Todesschreie bis nach oben.
Voller Spannung rannten sie weiter die Treppe hinab. Auf dem Weg nach unten riefen sie alle verfügbaren Schutzzauber ab, Golon verpasste sich Asmodeus Schutz des Glaubens, Scaret Schütze die ganze Truppe vor schädlichen Energien und Dryke verschaffte allen noch die nötige Hast.
Naramis wagte sich als erster nach unten. Kaum war er am Ende der Treppe angelangt, zückte er sein Rapier und spitzelte es zwischen die Drachenschuppen des Drachens. Als nächstes stolperte Golon die Treppen herunter, schob sich an Naramis vorbei und musste erstmal einen wütenden Angriff des Drachens abwehren. Sein gewirkter Zauber zeigte beim Drachen allerdings keine Wirkung. Schließlich kam auch Dryke dazu und versuchte den Drachen mit einem Feuerstrahl zu bekämpfen, allerdings schien der Drachen davon nicht beeindruckt zu sein. Voller Kampfesmut schwang Naramis wieder sein Rapier, seine drei Attacken landeten allesamt im Ziel, der Drache sah schon ziemlich übel aus. Als sich aus Golons Händen schließlich eine Woge böser Energie entlud, ging der Drache zu Boden. Jubelnd vielen sich die Recken in die Arme.
Am Abend berichteten die drei Ihren den anderen von ihren Heldentaten bei den letzen Tropfen Wein und Bier.
Fünfter Tag (Tag 221 des Rituals)
Der letzte Tag vor dem Ritual verlief ruhig, alle konnten sich noch ein letztes Mal richtig ausruhen.
Sechster Tag (Tag 222 des Rituals)
Die ganze Truppe saß gerade im Sanctum und frühstückte als eine Glyphe der Abwehr die Ruhe unterbrach. Scarlet, die gerade an den Augen die Wache hielt, versuchte sofort zu lokalisieren woher die Explosion kam. Nach einigen Sekunden ging auch der Alarmstein an der Geheimtür los. Sofort sprangen alle auf, rannten zu ihren Waffen und machten sich Kampfbereit. Scarlet berichtete von vier Eindringlingen, zwei sahen aus wie Ritter oder Paladine, einer wie ein Magier und der letzte wie ein Priester. Sie rief die Kräfte der Natur an und verwandelte die Haut der Kampftruppe in eine Rindenhaut. Ohne weitere Verzögerungen machten sie sich auf den Weg nach unten, um die Eindringlinge am Ende der Treppe zur Geheimtür in Empfang zu nehmen.
Kaum waren alle unten angekommen, verteilten Sie sich im Raum und warten ab. Die Tür schwang auf und eine Welle heiliger Macht schwappte über die Beschützer des Horns. Doch dank ihres Willen konnte sie der Macht widerstehen. Golon schaffte es, beim Gegner für etwas Verwirrung zu sorgen, musste dafür aber einen heftigen Kälteblitz einstecken.
Naramis schien in seinem Versteck mit dem Hintergrund zu verschmelzen und war nicht mehr gesehen. Dryke versteckte sich an der hinteren Wand in einer dunklen Ecke, bis er einen Feuerball in die Gegner schleuderte, danach rückte er weiter vor. Naramis hatte sich bereits ebenfalls bis zur Tür herangeschlichen und griff den zu vorderst stehenden Kämpfer an. Doch sein Rapier, schien in heute im Stich zu lassen und so konnte er nur wenige Treffer landen.
Währenddessen schien die Verwirrung beim Gegner dazu zu führen, dass sie sich selber Verletzungen zufügten.
Dryke erschaffte eine schimmernde Kugel, die alle darin befindlichen Personen vor jeglichen Zaubern schützt, die von außen gewirkt wurden. Golon verfluchte den neben ihm stehenden Paladin, doch schien darüber nur zu lachen und schlug bei seinem Langschwert auf ihn ein, glücklicherweise trat der Paladin nur Golons Rüstung. Mit schmerzverzehrten Gesicht aber ohne weitere größeren Verletzungen trat Golon einen Schritt zurück. Grumblejack flog nun auch heran und Griff den Krieger an, allerdings gingen die meisten Treffer daneben. Naramis versuchte mit einem Sturmangriff den Magier außer Gefecht zu setzen, allerdings mit nur mäßigem Erfolg. Voller Wut erschlug der Paladin, Grumblejack, der zuvor den Krieger in die Hölle geschickt hatte. Da der Magier Naramis angriff überlebt hatte, konnte er einen Kegel tödlichen Eisregens über die Krieger des Bösen regnen lassen. Golon wurde schwer getroffen und ging zu Boden. Kurz danach verschwanden alle Eindringlinge von einer auf die andere Sekunde wieder.
Dryke eilte zu Golon herüber und heilte ihn mit seinem Heilstab. Schwer gezeichnet vom Kampf und verwirrt durch das schnelle und unerwartete Verschwinden zogen sie sich ins Sanctum zurück.
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