Freitag, 23. März 2018

23. August - Pläne schmieden

Nachdem wir uns mit Baroness Vanja einigen konnten, kehren wir am nächsten Morgen zurück in unsere Außenstelle nach Gastenhall.
Scarlett machte einen ziemlich mürrischen Eindruck. Darauf angesprochen, polterte Sie los: „Ist das euer Ernst? Ihr wollt wirklich die Baroness auf den Thron setzen? Ich hatte gedacht, dass mir die Rolle als König zufallen solle.“ Ich versuchte ihr die Entscheidung nochmals zu erläutern, aber es schien mir als ob sie das nicht umstimmte. Doch so war es nun, die Entscheidung stand fest.
Wir setzen uns bei Met, Wein und Bier zusammen, um die weiteren Schritte bis zur neuen Regentschaft abzusprechen.
Im Gespräch haben wir für uns noch folgende Aufgaben erarbeitet:
·         Den restlichen Sold für Cedrics Heer abliefern
·         Vestenius Barca zum Schweigen bringen
·         Belinda finden
·         Hochkardinal der Mitrakirche unschädlich machen
·         Die Schlacht gegen die Bugbears gewinnen
·         König werden
Also beschlossen wir erstmal weitere Informationen zu besorgen und vereinbarten mit Barnbas ein Gespräch für den Abend.
In der Zwischenzeit, machten sich Vala, Scarlet und ich uns mit Tiadoras Hilfe auf den Weg zu Cedric. Wir erkundigten uns über den Fortschritt und beglichen den restlichen Betrag für das Heer. Außerdem sicherten wir uns die Hilfe von Volker Eisenmark und seinen Mannen.
Bearock und Draigh begaben sich währenddessen auf Erkundungstour, um einen geeigneten Schlachtplatz zu finden.
Am Abend statteten wir unserem Freund Barnabas, wie vereinbart einen Besuch ab, um Informationen über den Hochkardinal zu sammeln.
Der Hochkardinal lebt in der Hauptstadt in einem Palast nahe dem Leuchtturm. Der Palast ist mit mehr als 100 Räumen durch aus beindruckend. Wie die Sicherungsmaßnahmen und der Zutritt zum Gemäuer ist konnte Barnabas nicht sagen. Also beschlossen wir ihn als Spion in den Palast einzuschleusen, um weitere Informationen zum Palst, den Wachen und dem Tagesablauf des Kardinals zu besorgen. Außerdem sollte er Augen und Ohren offenhalten und feststellen, ob Belinda Kontakt zum Kardinal aufgenommen hat.
Am Abend trafen wir uns alle wieder in unsere Gemächer ein und legten Bericht ab.
Bearock und Draigh haben einen geeigneten Platz gefunden, er liegt ungefähr 20 Meilen südlich von Branderscar. Es ist eine Schlucht, deren Ende immer schmaler wird. Ein perfekter Hinterhalt. Man kann oben auf den Hügel die Bogen- bzw. Armbrustschützen platzieren, geschützt von leichter Infanterie. Die Kavalarie benötigt weniger als 30 Minuten um von ihrem Versteck in den Hügeln auf dem Kampfplatz zu sein. Sie können den Rückzug der Bugbears unterbinden und die Truppen von hinten aufreiben. Wenn man die Bugbear in dem glauben lässt, dass am Ende Schlucht ein leichtes Opfer wartet, also eine kleine Truppe die versucht den Durchgang zu sichern, werden sie sich Siegesgewiss in die Schlacht werfen.


Mit den Informationen beschlossen wir am nächsten Tag Sakarot Fireaxt aufzusuchen, ich kündigte uns per Verständigung an.

Donnerstag, 15. März 2018

22. August - Zurück in Gastenhall


Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg zu meinen Antrittsbesuch bei Barnabas und um Informationen über Vestenus Barca und sonstige Neuigkeiten zu erfahren. Barnabas war erstaunt, dass Thorn tot ist und auch enttäuscht, dass sich Barnabas vom rechten Weg entfernt hat. Er schwor mir die Treue, sofern wir weiterhin in Asmodeus Sinne handeln.

Über den Barca konnte er nicht viel berichten, teilte aber unsere Meinung dass er eine gute Wahl für den Thron sei. Aber er sagte auch, dass im Prinzip jeder Adelige den Thorn besteigen kann, wichtig ist dass er den Rückhalt des Adels hat.

Ich befragte ihn auch über Asmodeus Schüler, doch leider konnte er mi keine n Nachrichten berichten. Es war ihm unter dem Deckmantel des Mitra-Priesters  nicht möglich Adepten in Asmodeus Sinne auszubilden. Und die letzten verbliebenen Schüler wurden durch die Mitra-Inquisition vernichtet. Ich beauftrage ihn alle Vorbereitungen zu treffen um schnellstmöglich mit der Ausbildung von Wanderpredigern zu beginnen, sobald sich die Kunde verbreitet, dass von Asmodeus geführte Truppen die Bugbears vernichtet haben.

Belinda hat die Stadt verlassen, aber ihr Aufenthaltsort ist unbekannt. Wir sollten uns aber nicht allzu lange Zeit lassen, weil es viele Interessenten gibt den vakanten Thron zu besteigen.

Nach dem Gespräch machten wir uns auf in unsere alten Gemäuer in Gastenhall. Banabas hat in unserer Abwesenheit dafür gesorgt, dass das Anwesen weiterhin für uns zur Verfügung steht.

Kaum waren wir in der Halle des Gebäudes angekommen, breitete sich Nebel mitten im Raum aus. Dessitter erschien und mit ihm ein großer Krieger in dunkler von Feuer geschwärzter Rüstung.
„Seid gegrüßt ehrwürdige Exzelenz und wehrte Damen und Herren.“, er verbeugte sich tief vor mir. „Darf ich vorstellen, Sir Beritor.“ Es war natürlich Samuel Havelin, der wohl jetzt einen neuen Namen trägt. Dessitter teilte uns mit, dass Sir Beritor jetzt als ständiges Mitglied unter unserer Führung zur Verfügung steht. Beritor verbeugte sich. Wir schauten uns an und kamen wohl alle gleichzeitig auf die Idee, dass er der neue König werden könnte.

„Kann ich noch etwas für Euch tun? Fragte Dessitter. „Gewiss das wäre noch etwas. Wir müssten einen Wasserdichten Vertrag mit dem Söldnerführer Volker Eisenmark ausarbeiten.“, kaum hatte ich es ausgesprochen erschien ein breites Grinsen auf seinem Gesicht und in der Luft erschien ein Pergament und eine Feder, die wie mit Zauberhand geführt wurde. Wir besprachen alle Details und Dessitter brachte das Ganze in einen Vertrag ohne jegliches Schlupfloch.

Nachdem er weg war, machten wir uns Gedanken, on wir den Havelin nicht besser auf den Thron setzen sollten. Er ist Asmodeus ergeben und hat sonst keinerlei Ambitionen sich gegen uns zu stellen. Er ist entfernt mit den Hause Darius verwandt, wobei wir dazu noch beweise „finden“ sollten. Außerdem könnten wir ihn mit der Baroness Vanja vermählen und uns so das Hause Barca ebenfalls sichern.

Wir kleideten Havelin in passende Kleidung für einen Besuch bei Vanja und machten uns gleich auf den Weg zu der Baroness.
Nach der kurzen Erkundigung über ihr Wohlbefinden und den Status von Daverin,  redeten wir nicht lange herum, sondern unterbreiteten ihr das Angebot einer Heirat und einem Platz neben dem neuen König von Talingard. Das einzige was sie tun muss, ist Asmodeus und uns die treue zu schwören und uns das Haus Barca zu sichern.



Leider konnte sie uns die Truppen des Ordens der Greifen nicht anbieten, weil sie zu ihrem Onkel keinen guten Kontakt pflege.

21. August - der 6. Knoten


Mit der Haarsträhne von Cedric des 6. Knotens spähen wir den Aufenthaltsort aus und lassen uns sogleich von Tiadora dorthin teleportieren.

Wir erscheinen mitten in einem Gasthaus vor dem Tisch an dem Cedric sitzt. Sofort herrscht Stille im Raum. Ich stehe mit einer dunklen Rüstung und der Priesterrobe vor ihm, Bearock sieht so schrecklich aus wie immer, während Draigh sich in seiner dunklen Robe unter seiner Kapuze versteckte. Vala und Scarlet hielten sich im Hintergrund auf. Die Begleitung von Cedric sprang auf uns zückte sein Schwert. Ich stellte mich als neuen Hohepriester von Talingard vor und Cedric gab seiner Begleitung zu verstehen, dass er das Schwert wieder wegstecken und sich beruhigen soll. Widerwillig steckte er das Schwert weg und verließ den Schankraum. Die Bedeinung schaute immer noch verängstigt drein. Nachdem klar war das von uns keine Gefahr ausging widmeten sich die restlichen Gäste wieder um ihre eigenen Dinge. Das übliche Gemurmel erklang wieder. Ich bat Cedric uns in ein Raum zu führen in den wir ungestört reden können und das tat er. Wir besprachen die Pläne die er mit Thorn abgestimmt hatte. Er beklagte sich, dass seiner Männer unruhig werden, weil bisher noch kein Geld geflossen ist. Thorn hat ihm 75000 G versprochen. Nach einer kurzen Unterredung mit Bearock, ob der Betrag gerechtfertigt ist, entschlossen wir ihm die 20000 G als Anzahlung zu geben und versprachen ihm den restlichen Betrag in den nächsten Tagen vorbei zu bringen. Er solle schon mal mit den Vorbereitungen für die Überfahrt beginnen. Nach dem gemeinsamen Essen unterbreitete er uns noch einen Vorschlag. Er berichtet uns von Volker Eisenmark, einem Söldner der in der Stadt nach Aufträgen sucht. Und so machten wir uns wieder auf den Weg in den Schankraum.

Ich gesellte mich mit Bearock an die Baar und trank ein Bier, als ein außergewöhnlicher Mann die Treppe hinunter kam. Er trug einen schweren Mantel und eine Augenklappe. Seine Kleidung war auffällig und sah wertvoll aus. Er ging selbstbewusst zu einem freien Tisch und ließ sich nieder. Wir gingen zu ihn hinüber, stellten uns vor und teilten ihm mit dass uns Cedric bereits von ihm berichtet hat. Er bot uns seine Dienst an, d. h. seine Truppen, bestehend aus 1000 Mann schwere Kavalerie, 2000 Männer in der schwerern Infanterie und 2000 Mann an den Armbrüsten. Er verlangt für seine Dienste 75000 G. Wir begutachteten seine Truppen, um einschätzen zu können ob der Preis in Ordnung ist. Nach Bearocks Einschätzung sind das gut ausgebildete und ausreichend bewaffnete Söldner, die den Preis wert sind. Wir baten um eine Tage Bedenkzeit und machten und wieder auf den Rückweg.

Mittwoch, 28. Februar 2018

20. August - Thorn ist tot


Nach dem Tot des Kardinals rief ich über die göttliche Verständigung Tiadora herbei.

Sie ließ nicht lange auf sich warten und traf uns im Thronsaal.

Wir befragten Sie zum Plan Thorns und sie konnte berichten, dass der 6. Knoten, angeführt von Cedric Maltes der Scharlatan, die Schlacht gegen Feueraxt ausführen soll. Er befindet sich auf dem Festland, jedoch besteht die Armee nicht aus Soldaten, sondern aus Halunken und anderen dunklen Gestalten. Außerdem benötigt die Armee mehr Geld, um weitere Männer zu rekrutieren.

Ich fragte sie ob sie sich uns anschließt um gemeinsam den weiteren Weg Asmodeus zu gehen. Worauf die erwiderte, dass sie immer auf dem Weg Asmodeus ist und sie uns helfen würde so gut sie kann ohne sich dabei selbst in Gefahr zu bringen. Doch als Gegenleistung wollte Sie, dass wir eine kleine Kiste in der Schatzkammer zerstören ohne den Inhalt anzusehen. Draigh sagte ihr das zu.

Außerdem sagte sie noch dass Thorn den Schlüssel zu Schatzkammer hat und wir sie in ihrem Gemach treffen sollten, wenn wir diesen haben. Dann zeigt sie uns den Weg zur Schatzkammer.

Draigh untersuchte den Kardinal gründlich nach magischen Gegenständen, als er eine Stimme hörte: "Hier bin ich, nimm mich, ich bin Dein Schaaatzzzz." Er wurde auf einen Ring am Finger aufmerksam, gleißendes Licht ging von ihm aus und es ward so als würde er direkt zu ihm sprechen. Draigh nimmt in vom Finger und liest die Inschrift:

"Blut verleiht mir Macht"

Neben dem Thron steht noch ein Becken der Ausspähung und sie finden weitere Wertvolle Gegenstände. Anhand der Reagenzien und Utensilien die herumlagen, schien es als hätte Thorn versucht ein neues Phylakterium zu erstellen. Außerdem fanden wir den Schlüssel.

Damit machten wir uns auf den Weg zu Tiadora.
Sie öffnete die Falltüre zur Schatzkammer. Wir steigen die schmale die Treppe hinab. Unten erwartet uns ein kleiner Raum mit Regalen an den Wänden und einigen Kisten die ungeordnet herum stehen. Tiadora erzählt uns, dass Thorn hier vor einiger Zeit noch Reichtümer im Wert von Millionen gehortet hatte, doch das Streben nach der Macht in Talingard hat das meiste davon verschlungen. Wir öffnen die restlichen Truhen und machen uns über die restlichen Wertgegenstände her.

Ich mache ich mich mit den anderen auf den Weg in den Thronsaal, um mich auf den Thron einzurichten. Welch ein erhabenes Gefühl. Aus dem Flur ertönt eine Stimme. Bearock sieht nach. Es ist Vastenus Barca und er verlangt nach einer Audienz bei neuen Hohepriester. Er verhält sich gegenüber Bearock ziemlich Arrogant, was dieser mit einem bösen Blick und dem schwingen seines Hammers quittiert. Mürrisch führt er ihn in den Thronsaal.

Und so steht er da, in seiner prachtvollen Rüstung und verneigt sich vor mir. Den anderen würdigt er kein Blick. Er trägt sein Anliegen vor und fragt ob wir uns an die Übereinkunft mit den alten Hohepriester gebunden fühlen. Wir verneinen dies natürlich und wollen stattdessen wissen, was er als Gegenleistung für den Thron Talingards erbringen will. Er verspricht Asmodeus und uns die Treue. Wir erkundigen uns nach weiteren Truppen für den Kampf gegen Feueraxt. Er kann uns die Truppen seines Onkels, den Orden der Greifen, bereitstellen, allerding benötigt er für die Vorbereitungen 2-3 Wochen. Wir einigen uns darauf, dass wir ihm in 2-3 Tagen unsere Entscheidung mitteilen.



Die eiserne Festung


Kurzfassung:
Nachdem wir den Lindwurm Nithoggr in einen Edelstein gesperrt hatten und Thorns Phylakterium einer magischen Auflösung unterzogen wurde, machten wir uns nur wenige Tage später auf, um das letzte verbliebene Heilgtum Asmodeus zu erobern und Thorn zu vernichten.

Im inneren der Kathedrale haben wir Jarl Ingolr von den Frostriesen erschlagen. Seine schöne Gemahlin Ellisif stand nicht der Sinn nach kämpfen. Sie sucht nach einer Zukunft für ihr schwindendes Volk und glaubt, dass wir ein neues Regime schaffen können, dass eine solche Zukunft bietet. Sie bietet uns eine Karte des unterirdischen Tempels, Infos über Thorns Leutnants und ihre Gefolgschaft an, wenn wir im Gegenzug die Frostriesen aus Feueraxt Armee abziehen, das neue Regime die Autonomie der Länder der Frostriesen anerkennen und die Frostriesen einen Beraterstelle im neuen Regime bekommen. Wir haben das Angebot angenommen und schließen vor dem Hochaltar des Asmodeus einen heiligen Vertrag.
Da unsere Schutzzauber abgelaufen waren, wollten wir Zauberer, trotz der Nähe unseres Triumphes und unter den wachsamen Augen Asmodeus, dem Gott der Herrschaft der Starken über die Schwachen und Gott der Ambitionen, uns zurückziehen und am nächsten Tag wieder zu kommen. Baerock konnte den Rest nicht überzeugen, den so nahen Sieg zu ergreifen.

Am nächsten Tag haben wir uns erfolgreich in das Gemach von Grigori Sherkov, dem Nekromanten semi geschlichen, diesen mit magischem Stumpfsinn geschlagen und dann niedergeschlagen. Bevor der Todesstoß versetzt werden konnte, rettete eine Notfallteleportation den Magier, doch nur kurze Zeit später fanden wir diesen im Nebenraum mit seltsamen Maschinen, sabbernd am Boden kniend wieder. Ich stürmte vor und streckte den Nekromanten mit Hellbrand nieder. Doch dann erschienen 4 Elementare aus negativer Energie und wollten unsere Lebenskraft verzehren. Doch wir waren vor Todesmagie geschützt und es war leicht sie zu besiegen.

In der Zwischenzeit hatten sich die wachen des Tempels im Nördlichen Teil verschanzt. Der Kämpfer Marcel Wolfsram, die untoten Ritter und 3 Schweinsgesichtteufel stellten sich uns entgegen. Und trotz der magischen Beherrschung von Baerock konnten ihr sie schlagen.

Vom Lärm aufgeschreckt kam General Vastenus Barca, der die Truppen des Königs in den Untergang führte,  aus seinem Gemach. Er verlangte, dass man ihn zur Audienz zu Thorn bringe. Das angerichtete Blutbad beeindruckte ihn aber und er zog sich friedlich in sein gemach zurück.

Im nächsten Raum warteten zwei untote unsichtbare Drachen auf leichtes Futter, doch in Handumdrehen haben wir diese zerschmettert. Nur an Varla haben sie etwas nagen können.

Doch das sollte uns nicht aufhalten. Wir waren uns bewusst, dass die Zeit gegen uns läuft. SO hielten wir uns nicht lange auf, sondern durchsuchten rasch den Raum. Wie sich herausstellte, waren die Türen nur Illusionen, alles nur um uns in die Falle zu locken. So zogen wir weiter. Immer tiefer drangen wir durch das Labyrinth von Gängen in die Festung hinein. Wachsam prüften wir die Türen nach Fallen und Magie, bevor wir sie öffneten. 

Im nächsten Raum was es dann so weit. Als wir die riesigen Türflügel aufschlugen erblickten wir ihn. Vor dem dunklen Thron der Festung stand der Kardinal. Er sah eindrucksvoll aus, nicht in seiner Menschengestall, sondern als Untoter Priester in seiner schwarz-roten Robe. Er begrüßte uns freundlich und schlug vor den Konflikt beizulegen und wieder unter seiner Führung Talingard zu unterjochen. Doch ich schlug nur vor das er sich unserer Macht gerne unterwerfen kann. Er lachte laut auf. Plötzlich wurden drei Energiefallen ausgelöst, Bearock und Draigh konnten ausweichen, ich jedoch wurde gefangen und unter die Decke befördert. Zu allem Überfluss schlugen auch noch zwei Langschwerter auf mich ein. Bearock machte sich unterdessen auf Thorn zu erschlagen. Draigh unterstützte ihn, so gut er konnte. Doch viel zu schnell war der Kampf geschlagen, Thorn lag tot vor dem Thron. Das was viel zu einfach. Irgendetwas stimmte nicht. Das muss nur eine Doppelgänger Throns gewesen sein, Vala betrat den Raum und wurde sogleich in die Falle gezogen. Bearock brach die Falle mit roher Gewalt, währenddessen Scarlet die Langschwerter verbannte.

Wir suchten weiter. Diesmal suchten wir gezielt nach Geheimtüren. Und siehe da, in einem Gang haben wir eine Tür gefunden, schnell öffneten wir diese. Und weiter ging es auf der Suche nach dem echten Thorn.

Im nächsten Raum lang ein haufen Kissen am Boden und ein Regal voller Siegel. Sonst schien der Raum leer zu sein. 

Im nächsten Raum warteten die neun Schwestern Tiadoras mit Pfeil und Bogen in Anschlag auf uns. Wir traten ein. Ich teilte mit, dass wir nur auf der Suche nach Thorn sind und sie und Tiadora keine Feindseligkeiten von uns zu erwaten haben. Sie erzählten, wo Tiadora ist und wo wir Thorn finden können. Und so zogen wir weiter.

Wir hielten uns nicht lange auf, sondern öffneten sogleich den nächsten Raum.
Dort begrüßte und ein Eisteufel in einem großen Thornsaal. Auf den Boden war ein großes Pentagramm und am Ende des Raumes stand ein weiterer Thron. Davor stand auch dieses mal wieder der Kardinal. War es diesmal der Echte?
Wir stürmten hinein, als es plötzlich dunkel und eisig kalt wurde. Vala erkannte den Zauber und warnte uns davor stehen zu bleiben. Stattdessen sollte wir immer in Bewegung bleiben, damit wir nicht einfrieren.

Scarlet und Draigh wurden hinter einer Mauer von uns getrennt.

Ich hob kurzzeitig die Dunkelheit auf, so dass Bearock zum Angriff übergehen konnte. Doch kurze Zeit später wurde es wieder dunkel und es erschien ein weiterer Eisteufel. Scarlet öffnete unterdessen ein kleines Loch in der Mauer, so dass sie und Draigh durchschlüpfen konnten.

Irgendwie gelang es uns einen Teufel zu verbannen, um den anderen kümmerten sich nun Draigh und Vala. Ich trieb Hellbrand mit einem Sturmangriff auf Thorn zu, während Bearock unentwegt auf ihn einschlug und damit mächtig Schaden verursachte. Doch alles was wir versuchten wurde vom Kardinal gekontert oder geblockt, er war sehr gut auf uns vorbereitet. 

Da hatte Scarlet die rettende Idee, sie hob einfach die Schwerkraft auf - damit hatte er nicht gerechnet. Und kaum schlug er auf die Decke auf, ließ Scarlet ihn wider fallen. Draigh halt ihr indem er eine Säuregrube erschaffte. So war der Weg vom Boden zur Decke noch größer. Und so ging es für Thorn einige Male auf und ab. Als er auf die Idee kam einen Schritt zur Seite zu machen, um dem Zauber zu entgehen, landete er direkt vor mir. Er sah schon ziemlich mitgenommen aus und so holte ich mit aller Kraft aus und rammte ihm Hellbrand in den Schädel. Er zuckte noch einige male Wild und viel dann zu Boden. Hellbrand glühte. Thorn war besiegt.

Die Erde bebte und wir machten uns auf den Weg nach daußen. 

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Aus den geheimen Aufzeichnungen der Teufelsbinderin Adyra

„Alles beginnt mit der Erinnerung“ - so steht es geschrieben über dem Eingang zum Orakel der Pharasma zu Cartyn. So klar, als stünde ich davor, blitze dieses Bild in meinem Geiste auf, als die Botschafterin und Ara Mathra, gefüllt in Höllenfeuer, aus dem steinernen Himmel der Kathedrale Mitrhas fielen...

Seit ich denken kann, träume ich von brennen Engeln, die vom Himmel fallen. Bislang dachte ich immer, es seien Erinnerungen meines verräterischem Blutes. Doch vielleicht waren es Visionen der Zukunft? Die Vernichtung der Engel im Tal von Vataerna ist auf jeden Fall Realität.

Ist es wirklich erst wenige Monate her, dass Vater mich seinem neunten Knoten zugewiesen hat? Und doch, was haben wir nicht alles erreicht? Die Tränen von Aklyss sicher übergeben, eine kleine Armee aus Grottenschraten, Dunkelzwerge und Vampirbrut zusammen gestellt, den Wachturm des Tals im Sturm genommen, die Verteidigung Sanctums zerschmettert und seine Bewohner der Verdammnis  anheimfallen lassen.

Ob ich die Schreie der dahin Geschlachteten und den Geruch brennenden Menschenfleischs je vergessen werde? Ich weiß, dass wir den Kult Mithras nicht durch sanfte Worte vernichten werden, aber all diese Verschwendung menschlichen Lebens... Was bezweckt Vater nur damit? Oder flüstert mit nur mein verräterisches Blut diese Bedenken ein? Der Resten des Neunten scheint sich darüber kaum Gedanken zu machen und in der Zerstörung zu schwelgen.

Obwohl.... selbst mir fällt es schwer sich diesem Rausch zu entziehen. Das Gefühl der Macht, wenn  selbst die Verkörperung Mithras Gabe des Lebens – der Phönix ! - durch unsere Hand zerschmettert wird! Das Hochgefühl, mit seinem Ei den Schlüssel zu unvorstellbarem Reichtum und Macht in den Händen zu halten! Die Verzückung, wenn wir die Macht der Hölle in das Heiligste des Tals tragen und ob dieser Macht die heiligen Flammen Mithras verlöschen und die Dunkelheit die Wächtergreifen in willfährige Diener verwandelt! Die süße Genugtuung, den Zugang zu verborgenen Halbebene mit der Kathedrale Mithras gefunden und das Rätsel des Labyrinths gelöst zu haben, um eben jenen zu erreichen! Das freudige Erstaunen, wenn die Macht der Hölle die Grundfeste der Kathedrale zum Erzittern bringt und die Tempelfesnter in einen Regen tausender Scherben verwandelt! Der Triumph, dass selbst die Geister der Märtyrer den Fall von Ara Mathra und seiner engelsgleichen Diener nicht verhindern konnten!

Und doch – als Ara Mathra fiel und sein Körper sich auflöste – bleib ein Gefühl der Enttäuschung und Leere zurück. Ara Marthra – der weinende Wächter der letzten heiligen Flamme – ist viel zu schnell gestorben. Wie oft habe ich mir in den letzten Tagen vor seinem Fall ausgemalt, wie es wohl wäre, ihn in Ketten zu legen! Ihm die Ruinen Sanctum zu zeigen – das Abschlachten der Bürger, die ihm um Hilfe anflehen, die er Ihnen aber nicht gewähren kann.

Mithra und sein Versprechen, dass seine Macht alle Frommen und Wehrlosen schützt.. Das ich nicht lache! Nichts als leere Hoffnungen und hohle Worte! Wer wüsste das nicht besser als ich? Ja. Die Hölle ist hart und grausam, aber sie gibt dir nie falsche Hoffnungen! Wie gern hätte ich es diesem selbstgefälligem Mithradiener gezeigt! Und ihm genüsslich vorgetragen, wie leicht es gewesen wären, uns in den langen Nächten in Sanctum mit der geballten Macht des Phönix, seiner Engel und anderen Dienern anzugreifen und zu vernichten. Wie er  seine kostbaren Flammen und dummen Schaafe im Dorf hätte retten können. Aber nein, man musste  ja ausharren, um die mystischen Flammen zu schützen. Heuchler! Feiglinge! Verstecken sich hinter solch fadenscheinigen Aufgaben, um sich der Realität nicht stellen zu müssen.

Und nun fallen die Engel brennend der Erde entgegen... Wenn Träume wahr werden, ist dies immer ein seltsames Gefühl...

Vielleicht war ich deshalb ein wenig abgelenkt. Ob wir mit dem Wissen von heute nach der Auslöschung Ara Mathras noch mal alles so gemacht hätten? Wir wussten weder, wie man an die Artefakte der Hölle gelangen konnte, welche in den Tiefen der Kathedrale verborgen lagen, noch wie sich der Tod Ara Marthras und das Verlöschen der letzten Flamme auf die Halbebene auswirken würde....

Donnerstag, 11. Februar 2016

Zu Besuch bei der Medusa

Am nächsten Morgen machten sich die Gefährten auf den Weg. Ausgeruht und von den größten Wunden geheilt gingen sie auf die Suche nach dem Tempel der Medusa. Die Dämmerung brach schon herein, als in der Ferne schließlich due Überreste eines Tempel gesichtet wurden.

Als sie näher kamen entdeckte sie überall zerfallene Statuen vor dem Tempel. Die meisten der Statuen schien schon länger an diesem Ort zu stehen, der Zahn der Zeit hatte deutliche Spuren hinterlassen. Auch der Tempel selbst schien schon bessere Zeiten gesehen zu haben. Das Dach war komplett zerstört und auch die Wände waren zu größten Teil zusammengefallen. Nur hier und dort konnte die einstige des Tempels erahnt werden.

Sie traten an die Stelle wo einst ein großes hölzernes Tor den Eingang versperrte, heute lagen nur noch vermoderte Reste in Eingangsbereich. Sie traten ein. Golon machte den Anfang, der Rest folgte ihm auf dem Fuße. Sie machten auf sich aufmerksam in dem sie laut stampfend die Halle betraten. Links und rechts des Saals befanden sich große Säulen, wo bei die meisten ebenfalls bereits zerstört waren. Sie erkundeten vorsichtig die Gänge des Tempel, bis ein Pfeil an Golons Rüstung abprallte.

Auf einer Mauer entdeckten sie schließlich die Medusa, sofort versuchte er die Medusa davon zu überzeugen, dass die in "friedlicher" Mission kommen und sie auf der Suche nach tatkräftiger Unterstützung sind, um die ungläubigen Mitraanhänger zu unterjochen. Doch die Medusa machte nicht den Eindruck, dass die zur Kooperation bereit wäre. Stattdessen versuchte sie die Gefährte auf jeder erdenkliche Art anzugreifen. Der Trupp blieb jedoch bis aufs erste dabei mit ihr reden zu wollen, doch wann immer jemand ihr zu nahe kam flog sie davon. Das Katz und Maus spiel ging eine Weile, jedoch ohne sichtlichen Erfolg. So war es weder dem Neunten vergönnt, die Medusa anzuwerben, noch konnte die Medusa einen der Gefährten ernsthaft Schaden zufügen. Genervt vom ständigen hinterherrennen, beschlossen sie ein Nachlager einzurichten.

Adyra sorgte die die magische Behausung, Raiju besorgte die erste Wache. Unsichtbar setzte er sich auf das Dach. Der Rest der Truppe versuchte sich etwas auszuruhen. In der Nachte entdeckte Raiju wie sich die Medusa im Schatten der Nacht ans Haus anschlich. Er klopfte das zuvor ausgemachte Klopfzeichen aufs Dach. Nach einigen Minuten schaute Golon heraus und konnte die Medusa einige Meter entfernt vor der Tür stehen sehen, er öffnete die Tür und ging nach draußen, wieder schoss sie ein Pfeil auf ihn, jedoch traf dieser auch diesen mal nicht. Ein erneute versuch mit der Medusa zu reden schlug fehl. Bearok wurde es zu bunt, er stürmte heraus, zog seinen Hammer, allerdings kam er nicht mehr dazu ihn zu benutzen. Die Medusa machte sich wieder fliegend aus dem Staub. Bearok hatte das Gefühl, dass sie versucht hat einen Zauber auf ihn zu wirken, der jedoch aufgrund seiner Immunität nicht wirkte. Er versuchte ihr zu folgen, nach einigen Metern war sie allerdings nicht mehr zu sehen. Genervt beschloss er den Tempel weiter mit seinem Hammer zu maträtieren, aber auch das schien keinen Erfolg zu haben. Er war gerade auf den Weg zurück zum Haus, als er in einiger Entfernung einen Lichtschein mitten im Wald sah. Neugierig begab er sich auf die Erkundung. Er schlich leise in die Nähe des Lichtscheins, versuchte dabei die Deckung der Bäume zu nutzen. Ein Lichtblitz schoss plötzlich auf ihn zu und traf Bearok. Er schrie auf. Jetzt konnte er erkennen was sich dort zwischen den Bäumen versteckte.

Raiju sah im Wald einen Lichtblitz aufleuchten, in der Nähe der Stelle wo er zuvor noch Bearok gesehen hatte. Sofort gab er das Alarmsignal. Er konnte hören wie es im Haus hektisch wurde. Adyra, Draigh und Golon stürmten heraus. Raiju erklärte ihnen von Bearok und dem Lichtblitz, außerdem berichtete er, dass er einen Schrei gehört habe. Er zeigte in den Wals, wo ein schwaches Licht zu erkennen war. Sofort machte Sie sich auf den Weg.

Als sie ankamen sahen, sie wie Bearok versuchte ein in Licht gehülltes Wesen mit seinem Hammer zu attackieren, allerdings war das aussichtslos, weil die Reichweite nicht ausreichte um das über ihm fliegende Wesen zu treffen. Adyra meiste sich zu erinnern, dass Sie in eine, Ihrer Bücher mal etwas über solche Wesen, er nannte es "Kind des Licht", gelesen zu haben. Es ist eigentlich ungewöhnlich, dass sie alleine auftreten und wir sollten uns in Acht nehmen, denn die schienen durchaus gefährlich zu sein. Baerok konnte man es auch schon ansehen, das Biest schien schon ordentlich ausgeteilt zu haben.
Draigh starte seinen Angriff mit einem Säurestrahl, Golon versuchte ihr ein wenig Feuer unter dem Hintern zu machen. Adyra gesellte sich zu Golon und versuchte Ihrerseits sie in eine Wasserkugel einzuschließen.