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Mittwoch, 30. September 2015

Das Ritual

Woche 1

Als die "Local Heros" - eine uns als unerfahrerene und ärmlich ausgestattete Abenteuerergruppe - angekündigt wurden, begannen die Gefährten mit den Vorbereitungen für diese. Ein Teil des Höhleneingangs wurde verbarrikadiert, die Boggards sollten draußen spähen. Nachdem eine Boggard Patrouille aber nicht wieder kam, entschieden man sich, Order zu geben, erstmal die Höhle nicht zu verlassen.

Der Kampf gegen die Heldengruppe war doch sehr hart. Zum einen waren diese wesentlich mächtiger als angenommen, zum anderen gab es Probleme bei der Planumsetzung und Kommunikation, so dass die Kräfte geteilt wurden. Die Mithrapreisterin konnte lebend gefangen genommen werden, aber nach dem Kampf waren auf der Lichtung der "Freund" der Baumhirte, sowie eine weibliche Engelsgestalt mit golden Flügeln und Schlangenunterleib, sowie einige weitere fliegende gestalten, welche uns unter Beschuss mit Bögen nahmen. Sie zogen sich erstmal wieder tiefer ins Horn zurück.

Der Vorfall gab Anlass zur Sorge. Nicht nur, dass sie sich nicht ausmalen möchten, wenn die "erfahrenen und gut ausgerüsteten" Leute hier mal auftauchen, nein auch der Engel, der Baumhirte und die Schützen geben Anlass zur Sorge. Also beschlossen sie erstmal ihre Verteidigung stärken!


Woche 2 - 3

Nachdem Varuka und Adalon sich auf den Weg nach Farholde gemacht haben, begann der Rest des 9. Knotens mit der Arbeit in der neuen Festung des Bösen, dem Horn von Abaddon.

Dryke, Scarlet, Vashil und Golon kümmerten sich abwechselnd um die fälligen Ritualgebete.

Golon verformte die Steine des  äußeren Zugang der 3. Ebene mit Asmodeus Hilfe so, dass der Zugang verschlossen war. Somit ist es nicht ohne weiteres möglich von außen direkt in die Eben zu gelangen. Die einzigen Wege in die 3. Ebene führe jetzt über die Wendeltreppe hinter Geheimtür der Boggardhöhle und über das Sanktum.

Dryke, Scarlet und Vashil prüften derweil die vorhanden Fallen um eine Liste mit benötigtem Material und/oder Handwerkern zusammenzustellen. Die Planung ist, Adalon und Varuka noch eine Botschaft zu kommen zulassen, damit sie die notwendigen Maßnahmen in die Wege leiten können.

Die ersten Absicherungen waren hergestellt und begutachtet worden, also kümmerten sich die Gefährten um weitere Unterstützung.

Golon mache sich mit Scarlet und Zikomo auf in Knochenhöhle der Boggards. Dort verbrachten die drei einige Zeit damit die Knochen zu sortieren. Doch der Aufwand hat sich gelohnt sie fanden die Überreste eines Schreckensgorilla und eines Grizzlys die Golon sogleich mit Hilfe seiner nekromantischen Ader zu weiteren untoten Mitstreitern belebte.

Damit stehen für die Verteidigung bisher zusätzlich bereit:

1 Worg "Alex" der Sophies Tod rächen will
3 Humanoide Zombies
1 Gorilla Skelett
1 Bären Skelett
5 Schlammmänner (müssen noch beschwören werden, Ortsgebunden)
3 Höllenhunde (müssen noch beschwören werden, Personengebunden)
1 Nachmahr (muss noch beschworen werden, Personen gebunden)
1 Alchemistscher Golem (Zutaten und Herz haben wir zusammen, es fehlt noch ein frisches Gehirn)
Material für die Große Fallgrube
2 x Alarmstein (magischer Gegenstand, Grundregelwerk)
Material für 5 Donnersteine

Außerdem wurde noch folgendes Personal angestellt:

2 Huren (Cha 19)
Zwergenhandwerken, RB, Experte Stufe 3
Fallensteller, NB, Mensch (Irae), Waldläufer Stufe 2
2 Menschen, Irae, Barbaren Stufe 2
ehemaliger Stadtwächter, Mensch RB, Kämpfer Stufe 3
Halbling "Koch", NB, Hexer 3 / Dieb 2

Als auch diese Aufgabe erledigt war, machten sich Dryke und Golon daran die Inschriften für die Rituale zu studieren. Mithilfe des magischen Helms des Sprachenverständnis konnte Golon die Texte in Abysisch entziffern, Dryke hatte ebenfalls keine Probleme. Nach einiger Zeit konnten folgende Rituale niedergeschrieben werden:
  1. Der Ruf des Hundes
    In diesem Ritual müssen drei Wachhunde durch einen Kehlenschnitt geopfert und diverse Opfergaben im Wert von 2400 GS „verbraucht“ werden. Jedem der einen Hund getötet hat, steht im Anschluss des Rituals ein Höllenhund zur Verfügung.
  2. Ruf der Stufe
    Es muss ein Kriegspferd in den Flammen der Finsternis zusammen mit Opfergaben im Wert von 3000 GS verbrannt werden, um ein Nachtmar zu erschaffen.
  3. Kessel der Erde
    Werft Opfergaben im Wert von 1200 GS in die kochenden Sümpfe in der Höhle des Horn von Abaddon und erhaltet 4 Mudmen die die Höhle gegen Eindringlinge verteidigen.
Die Liste mit noch benötigten Gegenständen (z. B. Speere für die Fallen, Lederrüstung für die Zombies) wurde an Adalon verschickt.

Die Gruppe hat außerdem beschlossen, dass jeder 5000 GS zur freien Verfügung aus dem gesamten Schatz erhält.
  • Waruka hat den Golem wieder aktiviert
  • Adalon bildet die Boggarts weiter aus und bringt ihnen die Grundzüge der Gemeinsprache bei


Woche 4

Moondogs entführen den Barbaren

Woche 5

Bei der Jagd auf die Moondogs wird die Gruppe von einem Schreckenstiger angegriffen. Der wird allerdings ohne große Probleme niedergestreckt.

Außerdem wurden die gefundenen Mörderranken in der Boggarthöhle angepflanzt.

Woche 6

Golem dreht durch und greift die Gruppe an.

Auf dem Weg in die Stadt trifft die Gruppe wieder auf die Moondogs, einer der Hunde kann vermutlich erledigt werden, der andere verschwindet verwundet auf einer anderen Ebene.

Einige der Gruppe nehmen am Ball von Baron Vandermir teil um Informationen über den Lord der Festung zu erhalten. Nützliche Infos werden allerdings nicht gesammelt.

Woche 7

Wieder trifft Nachricht von Elise im Horn ein.

"Eine neue Abenteuergruppe ist in der Stadt, aber sie sind zu auffällig, als dass wir sie direkt angreifen könnten. Sie werden das Horn so schnell wie möglich angreifen, wir sind nicht sicher wann die genaue Ankunftszeit sein wird. Sie erwähnten etwas über das "mittlere Auge". Eingang in der dritten Ebene?

Traya DeMarco - die Anführerin, so eine Art Hexenmeisterin.
Hassan J´raan - ein merkwürdiger fremder Barbar mit roter Haut, Hörnern und einem großen Krummsäbel.
Tasker Twelve-Knives - halb-orkischer Messerspezialist mit einer schwäche für schöne Frauen.
Posca the Merchant - Zwergenkleriker eines Gottes der Händler, gierig über alles."


Nach zähem Kampf wird auch dieser Gegner ausgeschaltet. Der Priester Posca und die Hexenmeisterin Traja überleben und können "überredet" werde sich der "guten" Sache anzuschließen. Ein entsprechender Vertrag wird aufgesetzt und unterzeichnet.

Woche 8

  • Massaker in Farholde
  • Infos: Argus Valshire ist tot, Fireaxe zeiht weiter

Woche 9

Auf der Jagd wird die Truppe von einem einäugigen Tiger überrascht. Vashil überlebt den Kampf nicht. Er wird jedoch am nächsten Tag in Farholde wiederbelebt. Die Reinkarnation erfolgt in Form eines Halb-Orks.

Woche 11

Nachricht von Elise:
"Silberner Drache über Farholde gesehen. Unklar woher er kommt. Seid bereit. Wahrscheinlich ist der auf dem Weg zum Horn."

Die Gruppe beginnt den oberen mittels Stein verformen mit Säulen zu verschließen.

Woche 12

Eine Gruppe Inquisatoren hat sich unbemerkt Zugang zum Thronsaal verschafft. Sie haben sich direkt auf den Thron teleportiert, jedoch konnten die Wachposten nicht entdecken, dass ein Thron aus einer der anderen Ebenen benutzt wurde. Das lässt nur den Schluss zu, dass es irgendwo noch einen weiteren Teleporter geben muss.

Überrascht konnte die Heldengruppe nicht mehr rechtzeitig eingreifen und die Angreifer besiegen. Bevor der Kampf richtig begonnen hatte verschwanden die Angreifer auf den gleichen Wege wie sie gekommen waren. Der Barbar und eine Hure wurden verschleppt.

Adalon, Alex, der Höllenhunde und der Nachtmar wurden zur Bewachung des Thronsaal beordert.

Unerwartet schnell griffen die Feinde erneut an. Wieder teleportierten sie sich direkt in den Thronsaal, doch diesmal wurden sie dort schon in Empfang genommen. Ein harter Kampf entwickelte sich, den die Helden nach einger Zeit für sich entscheiden konnten. Die Angreifer wurden geschlagen, jedoch musste auch die Heldengruppe einige Verluste hinnehmen. Der gute Adalon, der Tiergefährten Alex, der Nachtmar und der Höllenhund verstarben nach heldenhaften Kampf.

Am nächsten morgen versuchte Golon mit göttlicher Hilfe telepathischen Kontakt zu der Hure aufnehmen. So konnte er das Wort für den Teleporter erfahren. Guru! Die Hure und der Barbar konnten befreit werden. Die Trauer um die Verluste begleitete alle noch den ganzen Tag.

Mit einer feierlichen Bestattung wurde Adalon die letzte Ehre erwiesen. Golon verlas seinen letzten Willen und verteilte die Ausrüstungsgegenstände auf die überlebenden.

Woche 13

Mit einem Finger Adalons wurde die Wiederbelebung versucht. Jedoch ohne Erfolg, Adalon wollte wohl nicht mehr auf dieser Welt verweilen.

Elise wird zur Rege gestellt, warum sie keine Nachricht ans Horn über die Ankunft der Inquisatoren gesendet wurde. Sie sagte nur: "EIn Bote wurde ausgesandt. Was kann ich noch mehr tun? Wenn wir nur eine magische Botschaft schicken könnte, aber irgendetwas am Horn verhindert das. Aber das wichtigste ist, dass ihr überlebt habt und das die Mission fortgeführt wird."

Des einen Tot ist des anderen Chance - um den Auftrag zu erfüllen muss die Heldengruppe wieder verstärkt werden. Die Gruppe kontaktierte Orlef - der mittlerweile sehr gutes Netzwerk aufgebaut hat. Orlef erzählte von einem gewissen Naramis de Fafara, einem Schwertmeister der in der Stadt ist. Sie vereinbarten, dass Orlef den Kontakt herstellen soll und verabredeten sich für den Abend im Gasthaus "Zum wandernden Klosterbruder".

Naramis stellte sich der Gruppe vor und erläuterte seine Beweggründe für den Gruppenbeitritt. Da die Auswahl an neuen Helden nicht sonderlich groß ist und der Auftrag erfüllt werden muss, einigten sie sich schließlich. Jedoch musste sich erst noch herausstellen, ob Naramis der Aufgabe auch gewachsen ist.

Am nächsten morgen machten sich die neuen Gefährten auf den Weg zum Horn.
Leider verlief der Weg nicht ganz ohne Zwischenfälle, so konnte Naramis gleich seine Schwertkünste unter Beweis stellen.

Naramis erwies sich als überaus talentierter Kämpfer mit seinem Rapier. Zuerst erledigte er erst eine Fleischfressende Pflanze im Alleingang um dann noch den Höhlentrolle übel zu zusetzen.

Doch damit nicht genug, auf dem weiteren Weg stellten sich ihnen noch fünf Riesen und ein Dämonenbaum in den Weg. Die Heldengruppe musste ihr ganzen können und die geballte Kampfkraft in die Waagschale werden um diesen ungleichen Kampf für sich zu entscheiden. 

Woche 14

Aus Farholde dringt die Nachricht ins Horn, dass ein Wanderprediger in Farholde aufhällt. Er soll die Bewohner mit Predigten über das Böse im Horn von Abaddon aufwiegeln. Die Anhängerschaft wächst von Tag zu Tag.
Er hält sich in Estelle im "Donnerden Raben" auf.

Naramis, Dryke, Waruka und Golon machen sich auf den Weg nach Farholde um den Wanderprediger auszuschalten. Da das jedoch zu auffällig wäre, versuchen sie den Prediger zu kompromittieren. Sie nehmen sich ein Zimmer das direkt gegenüber des Predigers liegt. Als sich der Prediger am Abend auf den Weg in sein Zimmer macht, wird er von der Gruppe überrascht. Golon sorgt dafür das kein laut nach außen dringen kann und Waruka, Dryke und Naramis ziehen den Prediger in ihr Zimmer. Dort wird er ohne große Probleme erledigt und Golon entsorgt die Leiche.

Golon zieht sich die Robe der Predigers über, zaubert seinen Verkleidungszauber und geht als Wanderprediger des Predigers Zimmer. Dort angekommen bestellt er sich das eine Schankmädchen auf Zimmer, die andere bittet er einige Minuten später in sein Zimmer zu kommen. Kaum ist die erste Maid angekommen, lässt Golon bzw. der Wanderprediger seien Charme spielen und bringt das Mädchen dazu sich zu entblößen und ihn unsittlich "zur Hand zu gehen". Als das Mädchen mit heruntergelassenem Kleid vor ihm kniet kommt das zweite Schankmädchen dazu. Mit großen Augen betrachtet sie die Szene. Auch diese Maid versucht Golon dazu zu überreden ihn etwas zu verwöhnen. Im ersten Moment ist auch sie den Charme erlegen, zögert aber noch etwas. Um den Plan nicht zu gefährden wird Golon etwas grober, was das Mädchen dazu bringt laut aufzuschreien und nach unten in den Schankraum zu fliehen. Das ist der Moment in dem Golon aka Wanderpriester ebenfalls das Weite sucht und so den Eindruck hinterlässt, dass der Wanderprediger auf frischer Tat ertappt wurde.

Somit ist die Gefahr die der Prediger bedeutete fürs erste gebannt.

Woche 15

Das zweite Ritual wird durchgeführt. Die gefangene Mitrapristerin wird ins Sanctum geführt und Golon übernimmt wieder die Aufgabe der Opfergabe.
Golon entfernt ihr gekonnt das Herz und legt es in die zweite Schalte der Vetra-Kali-Statue. Plötzlich erschallt eine stimme aus dem Nichst: "Tezathra Vo!". Das Horn fängt an grün zu glühen, es erbebt und mit einem violetten Zucken. Ein Lanze aus grünem Feuer trifft den Himmel und dunkle Wolken ziehen auf und verdunkelt dem Himmel den ganzen Tag.

Woche 16

Angriff eines Geistes.

Woche 17

In Farholde wurde das Kloster der kämpfenden Nonnen ausspioniert.
Es wurde eine Magische Waffe entwendet.

Woche 18

Zikomo trat an die Grupper heran und bat um die Hilfe bei der Suche nach vier verschollenen Boggarts.
Auf der Suche nach den Boggart traf die Gruppe auf drei Assasine und einen Druiden, die sogleich den Kampf begannen. Der Druide konnte schwer verletzt entkommen, die drei Assasine jedoch wurden besiegt.

Beim durchsuchen der Toten fiel ihnen das Tagebuch von "Fineas Greenhold" in die Hände. Daraus ging hervor, dass die Assasine von einem alten heiligen Mann angeheuert wurden, er erzählte ihnen alles über das Horn, über die Stärke der Heldengruppe, die Fallen und ihre Taktik. Was der alte Mann allerdings nicht wusste, ist, dass Greenhold ihm nach dem Treffen gefolgt ist. Dort konnte sie beobachten, dass der alte Mann seine Maskerade fallen lies und sich mit Elise traf und ihr sagte: "Der neunte Knoten ist erledigt."

Die weißen Raben haben Kardinal Thorn und den neunten Knoten verraten.
Das bedeutete, dass sie sterben müssen.

Golon schickte sogleich eine Nachricht an Elise.
"Wurden angegriffen, alle Tot, Golon ist der einzige überlebende. Benötige dringend Hilfe, habe mich in der unteren Höhle versteckt."

So wurde der siebte Knoten in die Falle gelockt. Alle anderen Gruppenmitglieder versteckten sich und ließen Golon die weißen Raben begrüßen.
Dostan hämmerte an die Tür. Nach kurzer Nachfrage öffnete Golon die Tür. Dostan eröffnete sofort den Kampf und schlug auf Golon ein.
Golon versuchte die Gegner in die Höhle zu locken und zog sich zurück. Der Golem kam ihm zur Hilfe und eröffnete dem Kampf gegen Dostan. Mit letzter Kraft zog sich Golon zurück, stellte sich Tot und gab den anderen das Signal zum Angriff. Gemeinsam konnte der Feind erledigt werden. Schwer gezeichnet vom Kampf wurde Golon von Scarlet und Posca wieder zusammen geflickt.

Das Siegel von Thorn wurde geöffnet und ihm die Botschaft des Verrats und der Auslöschung  des siebten Knoten berichtet. Thorn bedankte sich für die Treue und ermahnte sie nicht von rechten Weg anzukommen und die Mission zum Ende zu bringen.

Woche 19

Boggarts bekommen neue Speere.

Woche 20

Brief von Orlef: Das Schiff die Schreiende Möwe ist mit einer Nachricht des Klosters auf dem Weg nach Gastenhall. Das Kloster bittet um Hilfe.

Woche 21

Nachricht von Orlef: Die Kriminalitätsrate in Farholde steigt.

Woche 22

Ein Boote mit weißer Flagge steht vorm Horn.
Der bringt einen Auftrag von Lady Maarsten, sechs Händler in Farholde müssen umgebracht werden und es sollte nicht nach Mord aussehen. Belohnung 6000 G.

Die Gruppe nimmt den Auftrag an. Dryke, Waruka und Scarlet erledigen den Auftrag ohne größere Probleme.

Woche 23

Nachricht von Orlef: Der Silberne Drache hat das Anwesen von Baron Vandermir angegriffen und zerstört. Der Baron wird dabei getötet.
Der Baron hatte noch versucht den Willen des Drachen zu kontrollieren, als dass misslang hat er ihm mit einem Feuerstrahl angegriffen, das hat aber keine Auswirkungen gehabt.

Woche 25

Ein Schiff erreicht Farholde. An Bord: 12 Ritter des Alerion Ordens.

Sir Valin Darian macht sich mit sieben Rittern auf den Weg zum Horn.
Dort angekommen werden sie sofort von Dryke und Vashil mit jeweils einem Feuerball begrüßt. Die sieben Ritter gehen zu Boden. Sir Valin versucht zu entkommen. Golon versucht ihn am Weglaufen zu hindern, weil ihm die Sicht versperrt ist, gelingt es ihm aber nicht. Hastig versuchen Naramis, Dryke, Waruka und Vashil ihn einzuholen, jedoch stehen zwischen ihnen und Valin nach die Pferde im Weg. Die Pferde versuchen sich durch die Menge zu galoppieren, was die Verfolger wieder etwas verlangsamt. Schließlich gelingt es ihnen doch noch in Valins Reichweite zu kommen und ihn mit einem heftigen Schlag auf die Bretter zu schicken. Valin wird ins Verließ gebracht.

Woche 26

Vier Hexenlichter greifen in der Gruft an. Der Golem wird stark beschädigt. Dryke, Naramis, Golon und Waruka können die Lichter jedoch noch auslöschen.

Woche 27

Ein Drachenwesen greift das Horn an - gemeinsam wird es aber ziemlich schnell erledigt.

Woche 29

Grumblejack tauch am Horn auf. Nachdem sich Golon, der Grumblejack noch als einziger kennt, vergewissert hat, dass dies keine Täuschung ist, lässt er ihn hinein.
Er hat ungemeinen Durst, aber egal was ihm zu trinken gereicht wird, der Durst kann nicht gelöscht werden. Als allerletztes Mittel, zückt Golon das Fläschen mit dem unheiligen Wasser, dass er am Gürtel trägt und überreicht es Grumblejack.
Mit einem Zug leert er die Phiole. Dann passiert etwas sonderbares. Der Durst ist gelöscht und er fühlt sich auf einmal richtig wohl hier im Horn. Nach einigen Sekunden wachsen ihm auch noch kleine Hörner am Kopf. Grumbelack mutiert zu einem Dämonoger.



Das Ritual wird gestartet

Alle Etagen sind durchsucht und gesäubert worden.
Das Horn befindet sich ab jetzt komplett im Besitz des neunten Knoten.

Nun kann das Ritual beginnen.

Nachdem die Wachen eingeteilt wurden zogen sich Golon, Adolon, Dryke und Waruke in den Mannschaftssaal zurück. Es wurden ein paar Fackeln und Kerzen entzündet und das Ritualbuch eingehend studiert.

Beim lesen der Zeilen wurde ihnen geich klar, dass das erste Opfer bereits in ihren Händen war. Die Statue aus der unteren Ebene, der Pale Horesemen Priester ist das perfekte erste Opfer. Mit der Salbe Stein-zu-Fleisch ist es ein leichtes ihn zurück ins Leben zu holen. Gesagt getan, sie gingen hinunter und schlierten die Paste großzügig auf die wieder hergestellte Statue und warteten ab. Nach einigen Sekunden konnten sie sehen, wie der Stein langsam menschlich wurde. Als die Verwandlung vollendet war, bemerkte der Priester, dass der gefesselt war und versuchte sich zu befreien. Aber es gelang ihm nicht. Die Gruppe brachte all Ihre Überredungskunst auf und überzeugten den Priester von der "guten" Sache die vor hatten und dass er sie tatkräftig unterstützen kann Vetra-Kali wieder auf diese Welt zu holen. Der Priester willigte ein ohne Verdacht schöpfen. Der hinterhältige Plan scheint zu funktionieren.

Sie führten ihn ins Sanctum. Ganz aufgeregt und gespannt was jetzt passierte, bemerkte der Horesemen-Priester nicht wie Golon hinterrücks den Dolch zog. Langsam schlich sich Golon an ihn heran und schlitze ihn von hinten die Kehle durch. Ein schrecklicher Schrei durchbrach die gespannte Stille, nach einigen Sekunden ging der Schrei jedoch in ein blutiges gurgeln über und der Priester brach zusammen. Golon drehte ihn auf dem Rücken und rammte ihn den Dolch tief in die Brust. Das Blut spritze ihn ins Gesicht, er ließ sich jedoch nicht von seiner Aufgabe abbringen. Er benötige eine Kraft um die Rippen zu durchbrechen, beim dritten Versuch gelang es aber. Vorsichtig öffnete der den Rippenbogen um das Herz freizulegen. Noch schlug ein unaufhörlich. Mit einem gezielten Schnitt trennte er das Herz heraus und hielt es in die Höhe. "Geheiligt sei der Fürst der Dunkelheit!" Er nahm das Herz und legte es in die erste Schale der Vetra-Kali-Statue. Das Herz fing wieder an zu schlagen, als es in der Schale lag. Scarlet nahm die drei Augen des Vetra-Kali und tränkte sie im Blut des Priester, um sie danach in die dafür vorgesehenen Aughöhlen zu steckten. Golon verspürte auf wie eine unbekannte Macht ihn durchdrang, danach fühlte er sich in einer blendenden Verfassung.

Das Ritual wurde gestartet.

Kurz danach begann das Horn zu erbeben. Dryker schaute aus von der Balustrade und sah, wie das Horn unter weithin sichtbaren Leuchteffekten vom Bewuchs der letzten 80 Jahre befreit wurde. Das Horn ist jetzt wieder ein unheiliger Ort.

Am nächsten morgen traten die ersten Gluckwunsch-Nachrichten von den Weißen Raben im Horn ein. Damit bestätigte sich der Verdacht, dass das alles bis nach Farholde zu sehen war. Aber das war nicht die einzige Information in der Nachricht. Die Truppe wurde außerdem gewarnt, das nun eine Gruppe lokaler Abenteuer aus Farholde zum Horn aufgebrochen ist.
Die Freunde der weißen Raben haben folgende Informationen über die anstehende Gefahr:

„Eine Gruppe Abenteurer ist auf dem Weg zu Euch. „local heros“ mit schlechter Ausrüstung und wenig Erfahrung. Geplante Ankunft in drei Tagen.
Der Zwerg der Gruppe ist schon einmal am Horn gewesen und erzählte, dass sie sich über die Höhlen Zutritt verschaffen wollen.
Bereitet ihnen einen angemessenen Empfang. Z.

Hier noch Details zu der Gruppenzusammenstellung:
Hallack Amon – männlicher Mensch, Watch Wall Offizier a. D., Kämpfer mit militärischer Erfahrung, der Anführer.
Schwester Marta Dian – Mensch – weiblich, Mitrapristerin, hat erfolgreich duzende Zombies erledigt.
Yorgun the Smith – Zwerg, männlich, Schmied, Erfahrung unbekannt, Großer Hammer.
James O´Toole – Mensch, männlich, großer Raufbold, bekannt dafür jede Schlägerei „mitzunehmen“.
Bianca DeVallya – Halb-Elf, weiblich, heimische Bardin und Sängerin, kennt ein paar Zauber, verliebt in Hallack."



Freitag, 11. September 2015

Kardinal Thorn und der neunte Knoten

Die Tür der Villa öffnete sich. Und eine wunderschöne Frau öffnete die Tür.

Tiadora
"Hallo Golon, wir habe Dich schon erwartet. Ich bin Tiadora. Komm doch herein."
Überrascht nahm Golon die Einladung ein und betrat das Gebäude.
"Du bist sicherlich erschöpft nach der langen Reise. Ich zeige Dir Dein Zimmer, dort kannst Du etwas ausruhen. Bestimmt hast Du auch hunger, ich lasse dir etwas zu essen und zu trinken auf dein Zimmer bringen. Folge mir." Tiadora drehte sich um und ging voraus.
Sprachlos und verwirrt folge Golon ihr.

Am nächsten morgen wurde Golon von Tiadora geweckt. Golon hatte viele Fragen die er ihr stellen wollte, als er jedoch begann wurde er von Tiadora unterbrochen.
"Du hast bestimmt viele Fragen, aber warte damit. Ich bringe Dich jetzt zu Kardinal Thorn, er erklärt Dir alles."

Tiadora führte Golon in einen großen Saal, am Ende des Saals stand ein großer mit Runen verzierter Stuhl. Nach einigen Sekunden der Stille öffnete Sich die Tür hinter dem Stuhl, der Kardinal kam herein und setzte sich.

Kardinal Adrastus Thorm

Thorn schaue Golon finster in die Augen.
"Seid gegrüßt, Priester. Möge die Macht der Hölle mit dir sein." Golon holte das heilige Symbol Asmodeus unter seiner Robe hervor, hielt es die Höhe und verbeugte sich.

Thorn erzählte Golon, dass er schon vor langer Zeit von ihm gehört habe. Inon der Hohepriester des Tempel in dem Golon aufgewachsen ist, hat ihm schon immer Bericht erstattet. So war der Kardinal die ganze Zeit über alle seine geheimen Tempel und die Vorkommnisse dort informiert.
"Nun wo Dein Hohepriester in der Hölle seine Dienste leistet, wirst Du mich bei der Erfüllung meiner Aufgaben unterstützen. Gemeinsam werden wir Asmodeus wieder dort hinbringen wo er hingehört. Ins Pantheon. In den nächsten Tagen erwarte ich weitere Mitstreiter für unsere Sache. Du wirst Dich ihnen anschließen und ihnen mit göttlicher Macht zur Seite stehen. GEmeinsam werdet Ihr den neunten Knoten bilden. Und nun besiegeln wir das Ganze mit diesem Vertrag und unterzeichen ihn mit unserem Blut."


In den nächsten Tagen sollte es dann so weit sein. Eine Gruppe mit höchst unterschiedlichen Individuen betrat die Villa von Kardinal Thorn. Tiadora brachte sie sodann zum Kardinal, dort durften sie ebenfalls den Vertrag unterzeichnen. Der neunte Knoten war vollständig.
Bevor es allerdings losgehen konnte, schickte der Kardinal die Gruppe in das Kellerverlies. Dort sollten sie sich auf die neuen Aufgaben vorbereiten und eine Art Trainingslager durchlaufen.
Golon schloss sich ihnen an. Etwas verwirrt und skeptisch wurde Golon von den anderen der Gruppe in Empfang genommen. Doch die Skepsis wich schnell, als er ihnen mit göttlicher Hilfe zur Seite stand.

Der Trainingsparkour war nach einiger Zeit geschafft. Am Ende wartete noch ein Gefangener auf die neuen Rekruten. Sir Balin, ein Ritter des Alerion Ordens.
Sir Balin erkennt Golons Stimme und greift ohne weiteres Palaver an. In einem epischen Kampf können die Verbrecher den Ritter niederstrecken. Beim plündern der Leiche finden die Halunken schließlich das gesuchte Amulett.

Den Anhänger aus Silber und Saphir bringen sie Adrastus. Der ist erfreut angesichts der Schnelligkeit mit der die Gruppe agierte.

Kennenlernen
Nach Abschluss dieser Aufgabe beginnt ein weiterer Trainingsabschnitt. Am Ende des Trainings gibt es ein Festmahl mit Menschenopfer und allem was zu einer ordentlich teuflischen Feier dazu gehört. Der Höhepunkt ist die feierliche Benennung der Gruppe als 9. Knoten dem Nessian Knoten.
In dieser Zeit konnten sich die neuen Gefährten bei Wein und Bier näher kennen lernen.

Tesmarel
Elf (RB)
Ausbildung: Aarcaner Bogenschütze
Verbrechen: Grabräuber

Adalon Soltheim 
Mensch (RN)
Ausbildung: Arcaner Duellant -
Verbrechen: Erpressung / Duellieren

Zudra
Mensch (RB)
Ausbildung: Schurkin
Verbrechen: Betrügerin

Morco 
Mensch (RB)
Ausbildung: Magus
Verbrechen: Mörder

Paganax 
Zwerg (RB)
Ausbildung: Waldläufer
Verbrechen: Grabräuber

Adalon, Paganax, Tesmarel, Morco und Zudra erzählten wie Sie hierher gekommen sind.

Sie erzählten wie sie gefangen genommen und nach Branderscar, dem berüchtigten Gefängnis, gebracht wurden.  Sie berichten von den Misshandlungen des Gefängniswärters Blackerly und wie sie als "foresaken" gebrandmarkt wurden. Außerdem gab es da noch den Zellengenossen Grumblejack - einen Oger.


Nach einigen Tagen konnten Sie schließlich mit Tiadoras Hilfe entkommen.

Die Suche...

Nachdem Golon den Tempel verlassen hatte machte er sich auf den Weg ins Gebirge, in der Hoffnung dort Unterschlupf zu finden. In einer versteckten Höhle wartet er bis die Mitrapriester und deren Gefolge abgezogen war. 
Dann öffnete er die Nachricht die Inon ihm überlassen hatte: 


Kardinal Thorne! Golon hatte diesen Namen schon des öfteren in den Büchern der Tempelbibiothek gelesen, jedoch waren es alte Schriften und er ging davon aus, dass es sich um die Geschichten eines längst verstorbenen handelt. Er wäre nie davon ausgegangen, dass er noch am Leben ist.
Golon kannte sich in Talingarde aus, so wusste er sofort, dass es sich um eine beschwerliche und gefährliche Reise handeln würde, hier vom Norden in den Süden des Landes. Sein Wissen über Talingarde war aber rein theoretische, er hatte viele Karten und Bücher studiert. Allerdings ist er bisher noch nicht aus der Savage North herausgekommen.

Nun gut, dann kann das Abenteuer ja beginnen.

Auf dem Weg in den Süden versuchte er so unauffällig wie möglich zu bleiben. Er verdingte sich hier und da als Erntehelfer und Knecht, um sich etwas Nahrung und Bier zu verdienen. So schlug er sich bis der Hafenstadt Lorringtonharbour durch. Dort konnte er als Schiffsjunge auf der Rosby anheuern. Die Überfahrt nach Matharyn war damit gesichert.
Von Matharyn schlug er sich auf dem Landweg weiter durch. Allein sein Glauben gab ihm die Kraft, diesem langen beschwerlichen Weg zu überstehen. Der Herr der neun Höllen führte ihn auf seinem Weg.
Als die ersten Blätter von den Bäumen fielen und sich der Herbst mit seiner ganzen Farbenpracht ankündigte, sollte es endlich so weit sein.
Golon Stand vor einer alten nicht leicht zu entdeckenden Villa mitten im Wald.


Ein hoher Zaun umgab das Anwesen. In einem Zimmer in der oberen Etage brannte eine Kerze. Dies was das Zeichen, das er aus den Büchern kannte.
Gestärkt durch ein inneres Gefühl der göttlichen Macht, öffnete Golon das Tor und betrat das Gelände. Schnellen Schrittes trat er auf den Eingang zu. Die Tür war eine große mit eisernen Beschlägen versehene Holztür. In der Mitte der Tür war ein eiserner Türring angebracht. Der Türring hatte die Form zweier Hörner  die oben zusammengewachsen waren. Er nahm den Ring und klopfte ein geheimes Klopfzeichen.

Donnerstag, 10. September 2015

Wie alles begann...

The Savage North
Es war ein strenger Winter. Alle im Dorf waren froh, als die ersten Frühlingsboten das Ende des Winters ankündigten. Nun dauerte es nicht mehr lange bis auch die Pässe wieder passierbar wurden und die Wege zu den Dörfern südlich der Watchwall frei machten.

Nach weiteren nicht enden wollenden drei Wochen war es dann so weit. Eine Gruppe junger Elfen machte sich auf den Weg, um die zu Ende gehenden Vorräte wieder aufzufüllen. Ihr Ziel: Lorringsgate. Auf ihren edlen und ausdauernden Rössern sollte die Reise nicht länger als sechs Tage dauern.

Zwei Tage waren vergangen, Anunis, eine junge hübsche Eiselfin, war gerade dabei die Lehren Findeladlare zu studieren, als eine Horde Söldner in das Dorf einfiel. Die friedfertigen Elfen waren von der Brutalität mit der die Eindringlinge vorgingen geschockt. Überrascht und Schutzlos wurden die Männer, die sich dem Kampf stellten, niedergemetzelt. Die älteren Männer, die Frauen und Kinder wurden in der Kapelle zusammengetrieben, Anunis war auch unter ihnen. Einige wenige der Dorfbewohner konnten fliehen.
Ein Haus mach dem anderen wurde durchsucht, alle Habseligkeiten eingesammelt und in der Dorfmitte zu einem großen Haufen zusammengetragen. Einige der Männer machten sich daran die Wertsachen auf die Pferde zu verstauen. Andere gingen in die Kapelle. Sie suchten sich die schönsten Frauen und vergingen sich an ihnen. Anunis versuchte sich zu verstecken, vergebens. Ein Mann entdeckte sie. Er griff sich ihre wunderschönen weißen Haare und zog sie daran durch den Raum. Er warf sie über einen Hocker öffnete seine lederne Hose und vergewaltigte sie brutal. Schreie und das Weinen der Kinder durchdrangen das Dorf.
So plötzlich die Männer gekommen waren, so plötzlich war der Spuk auch wieder vorüber. Zurück blieben verschreckte und traumatisierte Frauen und Kinder.

Anunis war nicht die einzige Frau die vergewaltigt wurde, jedoch war sie die einzige die jetzt ein Kind im Bauch trägt. Die Dorfältesten drängten sie dazu da Kind abzutreiben, das jedoch konnte sie nicht.

Nach der Geburt des Kindes war Anunis hin und her gerissen zwischen Muttergefühlen und der Scham der Vergewaltigung. Auch im Dorf wurde der Kontakt zur ihr nach der Geburt vermieden. Jeder Blick in das Gesicht des Kindes erinnerte Sie jedoch immer wieder an die schrecklichen Ereignisse. Mit jedem Tag wuchs der Hass auf das Kind, sogar der Gedanke das Kind zu töten wuchs in ihr.
Eines Nachts wickelte sie das unschuldige Kind in ein Robbenfell und schlich mit dem Kind aus dem Dorf. Die machte sich auf den Weg zu einem alten Tempel und setzte das Kind vor dem Tor aus. Die Muttergefühle waren doch stärker.

Im Tempel
Der Tempel war ein alter versteckter Ort am Rande der Savage North, der noch dem Asmodeus-Kult angehörte. Auf dem morgendlichen Weg in den Wald um Kräuter und Beeren zu sammeln wurde der Bündel gefunden und in dem Tempel gebracht.
Nach einiger Disskussion zwischen dem Hohepriestern, wurde das Findlingskind in die Gemeinschaft des Ordens aufgenommen und konnte seine Kindheit im Schutze der Klostermauern verbringen. Sie gaben ihm den Namen Golon.
Er wurde von den dort lebenden Mönchen in die religiösen Rituale und dunklen Geheimnisse der Gottheit Asmodeus eingeweiht.
Getrieben von der Ungewissheit seiner Herkunft verschrieb er sich voll und ganz der göttlichen Lehre, in der Hoffnung eines Tages auf all seine Fragen antworten zu erhalten. 
Der Schmerz, ohne Mutter und Vater aufzuwachsen, erfüllte ihn mit Hass – den der aufgrund der Ungewissheit auf niemanden lenken konnte.
Neben der reinen Lehre der Gottheit Asmodeus widmete sich Golon auch der Kampfkunst. Sein Lehrer Cruendithas ist ein wahrer Meister im Umgang mit leichten Waffen, besonders hat es ihm die bevorzugte Waffe seines Gottes Asmodeus, der Streitkolben, angetan.

Im laufe der Jahre wurde der Mitra-Kult immer größer und verdrängte alle anderen Gottheiten. Auch dieser Tempel wurde nicht verschont. Boten berichteten, dass einige Ritter des Alerion-Orden und Mitra-Priester auf dem Weg zum Tempel unterwegs waren. Hohepriester Inon packte die wichtigsten Bücher, das heilige Symbol Asmodeus, eine Pergament mit einer Nachricht und ein wenig Verpflegung zusammen und schickte Golon mit dem Worten:

"Verbreite die Worte des Herren der Finsternis, halte Dich immer an die Gebote unseres Meister. Sei allerdings auf der Hut, versteck Dich, beweg Dich im Schatten und vertrau niemanden der nicht das heilige Symbol Asmodeus trägt. In Deinen Sachen findest Du eine Nachricht, lies sie wenn Du in Sicherheit bist und befolge die Anweisungen. Nun mach dich auf dem Weg. Sei die Dunkelheit und das Feuer Dein Schutz in der Not. Heil Asmodeus."